3D-Druck in der Raumfahrt:

Trägerrakete mit Motorkomponente aus dem 3D-Drucker erfolgreich gestartet

Der 3D-Druck zeigt immer mehr seinen Wert in der Raumfahrtindustrie. Astronauten auf der ISS konnten schon einige wichtige Werkzeuge mit dem 3D-Drucker herstellen. Jetzt konnte das US-Unternehmen Vector Space Systems erfolgreich eine Trägerrakete für Satelliten mit Bauteilen aus dem 3D-Drucker abfeuern.

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… Und einen großen für die Raumfahrt. Das in Arizona ansässige Unternehmen Vector startete erfolgreich eine R-Satelliten-Rakete mit einem Kraftstoffeinspritz-Injektor aus dem 3D-Drucker.

Die Rakete besteht aus sieben Teilen. Drei Teile bilden das Gehäuse und den Treibstofftank, der abbricht und zur Erde zurückkehrt. Den Satelliten, der in die Erdumlaufbahn eintritt, bilden die verbleibenden vier Teile. Das folgende Schema zeigt den Aufbau.

Vector Rakete
Vector-R-Satelliten-Trägerrakete (Bild © Vector)

Die 3D-gedruckten Funktionen, die der Motor benötigt, um die Rakete aus der Erdatmosphäre zu katapultieren, befinden sich im Körperinneren. Es wurde eine spezielle Technologie entwickelt, die die Rakete mit LOX / Propylen Kraftstoff versorgt. Der erste erfolgreiche Test lief im Dezember 2016 und brachte somit 2017 die Rakete an den Start.

Test Raketenstart
Test des LOX / Propylen-Motors mit 3D-Druck-Injektor (Bild © Vector).

Über Twitter gab der CEO von Vector, Jim Cantrell, ein von Drohnen aufgenommenes Video frei. Weitere Mitarbeiter an dem Projekt waren John Peugeot, NASA Marshall Space Flight Center Manager für Additive Manufacturing. Alle sind begeistert von dem erfolgreichen Projekt und davon überzeugt, dass damit ein weiterer Schritt für die Integration des 3D-Drucks in der Raumfahrt getan wurde.

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