GE Additive hat zusammen mit dem Cincinnati Zoo einen innovativen Futterautomaten für Vögel, Nagetiere und andere Kleintiere entwickelt. Ziel war eine Füttermöglichkeit, die dem natürliche Such- und Fressverhalten der Tiere möglichst nahekommt. Für maximale Freiheit beim Produktdesign setzen die Wissenschaftler und Experten auf den 3D-Druck.

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Logo GE Additive und Cincinnati ZooZusammen mit GE Additive hat der Cincinnati Zoo & Botanical Garden einen speziellen Futterautomaten für Tiere entwickelt. Mit dieser besonderen Art, das Futter zu konsumieren, wurde auch das natürliche Futtersuchverhalten gefördert. Das erklärte GE Additive in einer Mitteilung. Der 3D-Druck war auch für die kleine Schildkröte Patches ein Segen. Sie bekam zum Schutz nach einer Verletzung eine winzige, 3D-gedruckte Gesichtsmaske.

Natürliches Verhalten nachahmen

David Orban, Animal Excellence Manager im Cincinnati Zoo, beobachtet und dokumentiert mit seinem Team, wie Tiere mit ihrer Zooumgebung interagieren. Der komplexe Futterautomat sollte dabei helfen, das natürliche Verhalten nachzuahmen. Der Nahrungssucheprozess wird verlängert und die körperliche und geistige Stimulation wird auf eine Weise erhöht, die dem Verhalten in freier Wildbahn ähnelt.

GE Additive hat mit den gesammelten Daten der Forscher des Zoos ein Design erarbeitet. Die leitende Ingenieurin bei GE Additive, Shannon Jagodinski, zeigte sich mit ihrem Team über diese Herausforderung begeistert. Mit der additiven Fertigung könne beinahe jedes Design, jede Form, jede Struktur, jeder Winkel oder jede Textur mit Metall oder Kunststoff kombiniert und hergestellt werden. Wichtig war die Sicherheit für die Tiere, Tierhalter und Besucher. Der Futterautomat sollte sich an die natürliche Umgebung anpassen.

Tierfutterautomat in nachgebautem Baumstamm

Die Forscher des Zoos und die Experten für additive Fertigung entschieden sich für ein Objekt das mit Titan-3D-Druck hergestellt wird und Lebensmittel zu zufälligen Zeiten in die tierischen Lebensräume verteilt. Das zentrale Gehäuse liegt in einem nachgebauten Baumstamm und ist mit einer Reihe von Röhren verbunden, die an verschiedenen Stellen aus dem Gerät austreten. Die Tiere erhalten so zu unterschiedlichen Zeiten Futter, je nachdem, welche Röhre ausgewählt wurde.

Erdmännchen testet Futterautomat
Der Futterautomat liegt in einem nachgebauten Baumstamm (Bild © GE Additive).

Das fertige Gerät wurde in den Zoo geliefert und die Tierpfleger testeten den Futterautomat mit verschiedenen Tieren, wie zum Beispiel Erdmännchen. Laut Orban zeigten sich die Tiere bei der Nahrungssuche sehr interessiert. Es sei spannend gewesen, ihnen bei der Untersuchung des Objekts und der Interaktion zuzusehen. GE Additive will dem Zoo zusätzliche Geräte zur Verfügung stellen, zum Teil auch für Bildungszwecke.

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