Das britische Unternehmen ecoSUB Robotics setzt für seine Unterwasserfahrzeuge bei der Herstellung wichtiger Komponenten auf den 3D-Druck. Die 3D-gedruckten Bauteile werden mit dem SLS- und MJF-Verfahren hergestellt und müssen Belastungen bei 2.500 Meter Wassertiefe standhalten. ecoSUB Robotics schätz am 3D-Druck die hohe Designfreiheit bei geringeren Herstellungskosten ohne Einschränkungen in der Produktqualität.

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Das Unternehmen ecoSUB Robotics, das aus der britischen Firma Planet Ocean hervorgegangen ist, beschäftigt sich mit dem Design und der Herstellung von Unterwasserfahrzeugen. Das 3D-Druck-Unternehmen 3DPPRINTUK kümmert sich um den 3D-Druck wichtiger Komponenten, die im Salzwasser, bei sehr niedrigen Temperaturen und unter extremem Druck etwa 2.500 m unter dem Meeresspiegel funktionieren und gleichzeitig wasserdicht und intakt bleiben müssen.

Das Unternehmen QYSEA Technology hat mit dem FIFISH V6 das erste omnidirektionale kompakte Unterwasser-ROV mit einer integrierten 4K-UHD-Kamera vorgestellt. Es verfügt über ein intelligentes 6-Vektor-Triebwerksystem, welches mit einer Schutzabdeckung aus dem 3D-Drucker vor äußeren Einflüssen geschützt wird.

Unterwasserfahrzeuge
Mehrere Unterwasserfahrzeuge vor ihrem Einsatz (Bild © ecoSUB Robotics Ltd.).

Jeremy Sitbon, Chief Robotics Engineer – Marine Robotics Systems bei ecoSUB Robotics, bemerkt:

„Die Teile, die wir in unseren Unterwasserfahrzeugen verwenden, müssen stark und robust sein und absolut der Konstruktionsabsicht entsprechen. Der 3D-Druck wird dem Spritzguss vorgezogen, da wir die Technologie vielseitiger finden und die Designfreiheit schätzen. Außerdem sind unsere Mengen gering (vielleicht 10 Teile pro Monat), sodass Spritzguss nicht wirtschaftlich wäre. Wir verwenden 3D-Druck für Prototyping- und Produktionsanwendungen. Für uns ist es wichtig, dass die von uns bestellten Prototypen und Produktionsteile zu wettbewerbsfähigen Preisen, von hoher Qualität und schnell geliefert werden. Der Schlüssel zum Erfolg unserer Beziehung ist das inhärente Wissen und die Erfahrung, die im 3DPRINTUK-Team vorhanden sind. Sie haben eine „Can do“-Einstellung, und ihr Verständnis von Design for AM (DfAM) und der Verwaltung des 3D-Druckprozesses zur Maximierung der Effizienz und damit zur Reduzierung der Kosten pro Teil sind für uns von entscheidender Bedeutung.“

Details zum 3D-Druck für die Unterwasserfahrzeuge

Die Teile aus dem 3D-Drucker, die von ecoSUB Robotics genutzt werden, werden in kleinen Chargen getestet und in die Fahrzeuge integriert, bevor größere Menge bestellt werden. Die Hersteller der Unterwasserfahrzeuge sehen enormes Potenzial für ihre Unterwasserfahrzeuge, nicht nur im Militär- und Öl- und Gassektor, sondern auch von Forschern, die wichtige Informationen über den Klimawandel sammeln. Bleiben die Unterwasserfahrzeuge erschwinglich, können sie einer breiten Benutzergruppe zugänglich gemacht werden. Um das zu erreichen, nutzt ecoSUB Robotics sowohl die von 3DPRINTUK angebotenen Dienste Multi Jet Fusion (MJF) als auch Selective Laser Sintering (SLS), um die Vorteile der verschiedenen Polymer Powder Bed Fusion (PBF)-Prozesse zu maximieren.

Sitbon fährt fort:

„Wir sind ständig auf der Suche nach der kostengünstigsten 3D-Drucklösung für unsere Unterwasserfahrzeuge, aber bei der Qualität können wir keine Kompromisse eingehen. Es gibt zwei verschiedene Arten von Teilen und Komponenten in den Fahrzeugen, äußere Teile, die sichtbar sind, und innere Teile, die nicht sichtbar sind. Die äußeren Teile müssen aus Gründen der Sichtbarkeit gelb sein, und wir verwenden dafür SLS, da die Technologie weißere Teile als MJF erzeugt, und unserer Meinung nach macht dies das Hinzufügen einer Farbe viel deutlicher und auffälliger. MJF-Teile sind etwas grauer, wodurch die verarbeitete Farbe weniger lebendig wird. Für intern verwendete Teile, die nicht gefärbt und nicht ästhetisch sein müssen, verwenden wir MJF-Teile, da sie in der Regel kostengünstiger sind. Wir haben also den Eindruck, dass SLS als Verfahren vielseitiger ist, wenn Veredelung und Färbung erforderlich sind. Da wir davon überzeugt sind, dass sich MJF in dieser Hinsicht im Laufe der Zeit verbessert, werden wir höchstwahrscheinlich aus Preisgründen alle Teile auf MJF umstellen und die Tatsache, dass mit diesem 3D-Druckverfahren wiederholbar strengere Toleranzen hergestellt werden können, was eine verbesserte Detaillierung der Teile bedeutet.“

Unterwasserfahrzeug im Einsatz
Das Unternehmen ecoSUB Robotics nutzt SLS und MJF für seine 3D-gedruckten Komponenten (im Bild: UV im Einsatz)(Bild © ecoSUB Robotics Ltd.).

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