Das US Naval Research Laboratory (NRL), ein Forschungslabor, welches sowohl von der US-Navy als auch der Marine genutzt wird, erweiterte seine Ausstattung nun um einen Concept Laser M2 cusing Metall-3D-Drucker. Der 3D-Drucker soll die US-Navy bei der Entwicklung von Unterwasserfahrzeugen unterstützen.

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Der Präsident und CEO von Concept Laser, John Murray, äußerte sich dazu folgendermaßen: „Es gibt so viele Vorteile des 3D-Metalldrucks, dass auch unsere Verteidigungsindustrie davon profitieren könnte, einschließlich der reduzierter Vorlaufzeit, des geringeren Materialabfall und des Drucks komplexer Geometrien, ohne dass eine Montage erforderlich ist.“

Concept Laser ist Marktführer im Bereich der Pulverbett-basierenden Laser-Metall-Additiv-Fertigungssysteme. Zugleich verfügt es über einen patentierten Hybridprozess, bei dem das Lasern und das CNC-Fräsen kombiniert werden. So zog es auch die Aufmerksamkeit von General Electric (GE) auf sich. Im Dezember letzten Jahres erwarb General Electrics Concept Laser zu einem Gesamtpreis von 599 Millionen US-Dollar 75 Prozent der Unternehmensanteile.

Concept Laser M2 cusing 3D-Metall-Drucker
Auch die US Navy wird in Zukunft einen solchen Concept Laser M2 cusing 3D-Metall-Drucker nutzen. (Bild: © conceptlasering.com)

Die M2 cusing Maschine soll vor allem Teile, die aus Edelstahlpulver bestehen, herstellen. Der 3D-Drucker wird zugleich vom Concept Laser QM Meltpool 3D System unterstützt und verbindet einen eingebetten Sensor sowie eine integrierte Kamera mit der Qualitätskontrollsoftware und den TCL WRX Design-Parametern.

Dr. Charles Rohde von NRL Acoustic Division äußerte dazu folgendes: „Wir benötigen eine breite Palette von Additive Manufacturing (AM) –Fähigkeiten, von der Qualitätsüberwachung bis hin zur Prozessparameterentwicklung, und brauchen dazu eine Architektur, die diesem Forschungs- und Entwicklungsaufwand förderlich ist.

Die NRL Acoustic Division konzentriert ihre Forschung darauf, die Fähigkeiten der Marine, Tonsignale zu erzeugen und zu lesen, stetig zu verbessern. Dies betreffe sowohl U-Boote, Schiffe, begleitende Flugzeuge und andere Fahrzeuge. Zugleich entwickelt sie ferngesteuerte Unterwasserfahrzeuge (ROV’s).

Ferngesteuerter RV Solander.
Ein ferngesteuerter RV Solander wird zu Wasser gelassen. (Bild: © nrl.navy.mil)

Die neuen Unterwasserfahrzeuge werden durch den Einsatz der CAD-Technologie und des 3D-Drucks nicht nur deutlich leichter, sondern auch kostengünstiger. Nicht nur die US-Navy, sondern auch Forschungseinrichtungen anderer Staaten möchten den 3D-Druck im maritimen Bereich einsetzen. So hat beispielsweise das Nationale Institut für Schifffahrt und Schiffbau der Niederlande eine 30-jährige Planung für die maritime Industrie vorgestellt. Natürlich werden auch wir von 3D-grenzenlos über Neuentwicklungen auf diesem Sektor berichten, wenn sie die additive Fertigung zur Grundlage haben.

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