Die FIT Additive Manufacturing Group hat einen speziellen Filterträger (FiT) entwickelt, der mit fast jedem Filtermaterial zu einer Behelfsmaske werden kann. Der Filter lässt sich einfach wechseln und so mehrfach nutzen, wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung erklärt. Im Moment arbeitet das Unternehmen außerdem an einem speziellen kleineren Modell für Kinder. Die STL-Datei dazu stellt das Unternehmen auf seiner Website kostenlos zur Verfügung.

Hilfreiche Links:

  • Die 3D-Druckvorlage für den Filtergräger kann hier kostenlos heruntergeladen werden: Download .STL.
  • Der gedruckte Filterträger kann auch hier bestellt werden.

Weltweiter Mangel an Schutzausrüstung

Gesundheitssysteme leiden sehr stark unter der Coronavirus-Pandemie. Überall fehlt es an Schutzausrüstung für das medizinische Personal. Immer öfter ist auch das Maskentragen für Privatpersonen ein Thema. Das ist jedoch schwierig zur realisieren, da es selbst für Ersthelfer und Mitarbeiter in medizinischen Einrichtungen zu wenige davon gibt. Auch deshalb engagieren sich immer mehr 3D-Druck-Unternehmen im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie.

Mit dem Filterträger FiT will die FIT AG eine Alternative zu üblichen Masken ermöglichen und so das Risiko einer Ansteckung reduzieren. Der Bausatz ist einfach zu montieren, mehrfach verwendbar, desinfizierbar und spülmaschinenfest. Er besteht aus zwei identischen Kunststoffkörbchen, zwischen die beliebige Filtermaterialien vom Papiertaschentuch über Baumwolltücher oder antimikrobielle Bezügen bis hin zu professionellem Vliesmaterial eingelegt werden können.

Staubsaugerbeutel filtert am besten

Das Filtermaterial kann jederzeit ausgetauscht werden. Eine Studie der Universität Cambridge zeigte, dass der Staubsaugerbeutel im Vergleich zur OP-Maske am besten abschneidet, was die Effektivität der Filterung von Partikeln betrifft. Die FIT AG erklärt, dass der Filterträger nicht vor einer Ansteckung schützen kann. Er würde aber den Fremdschutz verbessern und das Risiko reduzieren, dass infizierte Menschen durch Tröpfcheninfektion andere anstecken.

Nachdem eine erste Version des Filterträgers mit 3D-Druck entstanden ist, wird jetzt an einer Version gearbeitet, die im Spritzguss schnell und günstig zig tausendfach hergestellt werden kann. Der Filterträger FiT kann ab sofort  auch zum Selbstkostenpreis auf der Website der FIT AG bestellt werden (der Link dazu befindet sich in der Linkbox oben). Wer ihn selber drucken will, findet den Datensatz dazu auf der Website des Unternehmens zum Download.

Auch andere Unternehmen haben in den vergangenen Wochen an Schutzausrüstungen für medizinisches Personal gearbeitet. Farsoon Technologies hat in einer Zusammenarbeit mit weiteren Firmen Schutzbrillen für medizinisches Personal entwickelt. Initiativen wie jene von 3D Hubs soll neue Ideen hervorbringen, die medizinischem Personal und auch Menschen weltweit vor einer Ansteckung mit dem SARS-CoV-2-Virus schützen soll.

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Kommentar(e) zum Beitrag
  1. Ich habe es mit dem Anycubic I3 Mega gedruckt. Die Netzstruktur der Maske war viel zu filigran und ist direkt zerbrochen.

    1. Hallo Peter,

      ja, für den FDM-3D-Druck leider ungeeignet. Sollten wir das im Artikel mehr herausstellen? Die 3D-Druckvorlage kann aber für Unternehmen mit 3D-Druckern die mit anderen 3D-Druckverfahren arbeiten, sehr interessant sein, für die Produktion von Kleinserien zum Beispiel.

      Schau mal hier, das sind alles 3D-Druckvorlagen für FDM-3D-Drucker: https://www.3d-grenzenlos.de/3d-druckvorlagen/coronavirus-covid-19/

      Viele Grüße und Danke für deine Mithilfe als Maker im Kampf gegen das Coronavirus,
      Marcel

  2. Es wäre schön, wenn der Verfasser des Artikels besser recherchieren würde.
    Die STL-Datei ist mit üblichen FDM-Druckern aufgrund der räumlichen Struktur nicht stabil druckbar.
    Das im Video dargestellte Filtersystem entspricht nicht der STL-Datei, dieses Videosystem könnte eben gedruckt werden um es dann zu montieren, eas eine bessere Stabilität bringt.

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