Das neue Turboprop Triebwerk von GE Aviation, der GE Catalyst, wird seit Dezember genau geprüft. Die Teile dazu werden in einem Technologiecenter in Cincinnati gedruckt. Die Cessna Denali soll als erstes mit diesem Triebwerk ausgestattet werden, welches zu großen Teilen aus einem 3D-Drucker stammen. Die Ingenieure von GE Aviation können dank der 3D-Drucktechnologie für den GE Catalyst 855 Einzelteile in nur 12 kombinieren.

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Laut einem neuen Bericht von GE Reports ist der 3D-Druck für nennenswerte Fortschritte im Bereich des Flugzeugdesigns (mit)verantwortlich. Der weltweit führende Flugzeugmotorenhersteller General Electric verwendet für die Komponentenherstellung der Triebwerke schon seit langem die 3D-Drucktechnologie.

GE Aviation begann im Dezember die Erprobung des GE Catalyst, eines neuen Turboprop-Triebwerks, dessen Vielzahl von Metallkomponenten mit einem 3D-Drucker hergestellt werden. Die Teile werden in Cincinnati, in einem 14.000 Quadratmeter großen Technologiecenter von GE Aviation gedruckt, das zugleich eine der weltweit fortschrittlichsten und größten Fabriken für Additive Manufacturing ist. Hier arbeiten 300 Techniker, Ingenieure und Konstrukteure, denen über 75 3D-Drucker zur Verfügung stehen.

Cessna Denali
Die Cessna Denali ist das erste Flugzeug, das mit dem GE Catalyst ausgestattet sein wird (Bild © GE Aviation).

GE Aviations hat sich für den Metall-3D-Druck entscheiden, weil es sehr schwierig sein kann, komplexe Innenformen und Geometrien mit Verwendung traditioneller Fertigungstechniken wie Bohren und Fräsen zu fertigen, um letztlich die Teile zu produzieren. Aber Metall-3D-Drucker können komplizierte und vor allem hohle Formen wie Gitter drucken, wobei die 3D-gedruckte Getriebeabdeckung zum Beispiel winzige Rippen auf der Oberfläche hat, was im Endeffekt erlaubt, sogar 1 mm dünne Wände zu machen. Darüber hinaus wiegen diese Komponenten im Gegensatz zu den früheren 15-20 % weniger, schreibt GE Aviation.

Zudem ermöglicht der 3D-Druck den Ingenieuren 3D-Prototypen herzustellen, diese zu testen und in nur wenigen Wochen den gesamten Prozess zu wiederholen, was zu einer erheblichen Beschleunigung des Entwicklungsprozesses führt. Darüber hinaus ist die Entwicklung von ursprünglich teuren oder nicht realisierbaren Designs jetzt mit wenig Aufwand möglich. Die Ingenieure können dank der 3D-Drucktechnologie für den GE Catalyst 855 Einzelteile in nur 12 kombinieren.

Avio Aero Mitarbeiter mit Bauteilen
Fabrizio Bussi und Massimo Giambra von Avio Aero, ein Unternehmen aus Italien, das maßgeblich an der Entwicklung des GE Catalyst beteiligt war (Bild © Yari Bovalino).

Dieser Durchbruch wird den Kraftstoffverbrauch bei Jets um bis zu 20 % reduzieren und die Motorleistung um 10 % steigern. Es ist bereits heute spannend zu beobachten, wie sich die Herstellungsindustrie die 3D-Drucktechnologie zu ihrem Nutzen macht. Mit unserem kostenlosen Newsletter bleiben Sie auch zukünftig auf dem Laufenden im Bereich der 3D-Drucktechnologie.

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