Gillette ist ein amerikanisches Unternehmen, das sich vor allem durch hochwertige Rasierer weltweit einen Namen gemacht hat. Nun wurde von Gillette ein neues Konzept entwickelt, das mithilfe von 3D-Druckern eine Reihe an die Kundenbedürfnisse angepasster Rasierer-Griffen hergestellt werden soll. Das sogenannte Razor Maker-Konzept ist vor allem an diejenigen Verbraucher gerichtet, die sich personalisierte und einzigartige Produkte wünschen und verdeutlicht einmal mehr die Möglichkeiten des Mass Customization für Unternehmen mit Hilfe der Additiven Fertigung.

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Gillette möchte seinen Kunden nicht nur den Zugang zu Pflegemöglichkeiten bieten, die ihren Rasierbedarf decken. Die Produkte sollen auch ihrem Budget und dem Lebensstil entsprechen. Mit dem neuen Razor Maker-Konzept, welches in einer Pressemitteilung vorgestellt wurde, bekommen Verbraucher ihren eigenen Rasierer – zugeschnitten auf ihr Budget, ihre Präferenz, ihren Stil und ihr Aussehen.

Das Razor Maker-Konzept

Das Razor Maker-Konzept von Gillette stellt den US-Verbrauchern eine limitierte Anzahl von 3D-gedruckten Rasierer zur Verfügung. Jeder Griff wird in Boston, dem Hauptsitz von Gillette, gedruckt, wobei als 3D-Druckverfahren die Stereolithographie (SLA) und 3D-Drucker vom Hersteller Formlabs ihre Anwendung finden. Formlabs ist ein ebenfalls in Boston ansäßiges Unternehmen, das für eine breite Zielgruppe zugängliche 3D-Drucker entwickelt und herstellt. Vor Kurzem hat Formlabs ein neues Harz vorgestellt, das seinen Einsatz vor allem beim 3D-Druck von Schmuckartikeln finden soll. Eine ähnliche Technologie kommt auch für das Razor Maker Konzept zum Einsatz.

Die Verbraucher müssen nur die Website von Razor Maker (razor-maker.com) besuchen, um ihren eigenen 3D-gedruckten Rasierergriff drucken zu lassen. Dort können Sie aus einer Palette von 48 Designs wählen. Nach der Auswahl lassen sich die Griffe mit gewünschten Farboptionen personalisieren und mit einem Design-Text schmücken. Die benutzerdefinierten 3D-gedruckten Griffe können nach Fertigstellung entweder Fusion5 ProGlide oder Gilettes MACH3 Rasierklingen aufnehmen.

So wird die Mass Customization mithilfe von 3D-Druck endlich zur Realität, die es den Verbrauchern ermöglicht, selbst entworfene 3D-gedruckte Endprodukte zu erhalten.

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Die teilweise 3D-gedruckten Rasierergriffe sind ab circa 16,00 Euro zu haben, während die vollständig 3D-gedruckten Griffe knapp über 22 Euro kosten. Erwähnenswert sind  auch die stylischen Chrom-Griffe, die ab rund 34 Euro) gekauft werden können.

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