Das britische Unternehmen Foam Automation ist spezialisiert auf die Herstellung von Roboterarmen. Zusammen mit ABB Robotics wurde ein Endteil entwickelt, das seit kurzer Zeit mit dem 3D-Drucker F370 von Stratasys hergestellt wird. Foam Automation erzielt so deutliche Vorteile, wie das Unternehmen berichtet.

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Das 2001 gegründete britische Robotikunternehmen  Form Automation vertreibt unter anderem eine Bestückungsmaschine, die Teil einer Produktionslinie für Lebensmittelverpackungen ist. Diese fügt eine Materialschicht am Boden von Lebensmittelverpackungsschalen hinzu. Die Maschine kommt weltweit zum Einsatz und laufen oft rund um die Uhr, wie ein britisches 3D-Druck-Magazin berichtet.

Zusammenarbeit mit ABB Robotics

Gemeinsam mit ABB Robotics hat Foam Automation an einer Lösung gearbeitet, die als wichtiges Endteil für einen Roboterarm eingesetzt werden kann. Eine zuvor entwickelte Idee aus einer Reihe komplizierter Aluminiumstangen erwies sich als wenig hilfreich und schwer. Die Entwicklung einer deutlich leichteren Lösung war die Herausforderung für die Ingenieure und Entwickler.

Solch komplexe Roboterwerkzeuge am Ende des Arms reißen oder verbiegen schon häufiger einmal, berichtet das Unternehmen, wodurch das ganze Werkzeug ausfällt. Das Unternehmen beschloss, das Endteil mit dem 3D-Drucker F370 von Stratasys herzustellen. Der F370 war einer der 3D-Drucker, die bei Stratasys 2018 auf der Hannover Messe zu sehen waren.

3D-gedrucktes Endteil
Form Automation verzeichnet seit dem Einsatz von 3D-gedruckten Endteilen deutlich weniger Schadensmeldungen (Bild © Form Automation).

Flexibles TPU und ABS

Für den 3D-Druck wurden zum Teil flexibles TPU-Elastomer und ABS verwendet. Dadurch entstand ein äußerst starkes Endteil, das nicht so schnell kaputt geht und sehr flexibel ist. Das Design wurde angepasst, damit die Endkappe nicht mehr abbrechen kann. Die Bauteile wurden um 90% reduziert, wodurch eine Reparatur des End-of-Arm-Werkzeugs nur noch wenige Minuten statt einer knappen Stunde benötigt.

Durch den 3D-Druck sind die Teile nun deutlich leichter, was zusätzlich dazu führt, dass der Roboterarm schneller fährt. Außerdem habe sich laut dem Unternehmen die Häufigkeit von Schäden am Ende der Armwerkzeuge seitdem verringert.

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