Der schwedische Möbelhersteller und Einrichtungshaus IKEA nutzt den 3D-Druck für die Herstellung neuer, pflanzenbasierter Fleischbällchen (Köttbullar), um im Rahmen einer Werbekampagne namens „Taste the Future“ Techniktalente auf sich aufmerksam zu machen und für 150 freie Jobs in Europa zu begeistern. Ausgewählte Bewerber bekommen die vegetarischen Köttbullar aus dem 3D-Drucker sogar serviert.

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Das schwedischen Möbelhändler IKEA ist auf der Suche nach neuen Mitarbeitern. Mit der Kampagne „Taste the Future“ lädt das Unternehmen mit einer pflanzenbasierten 3D-gedruckten Variante seiner schwedischen Fleischbällchen auf ein Vorstellungsgespräch ein. Das soll das Interesse von Digitalexperten wecken. Außerdem plant IKEA, bis 2025 in allen seinen Restaurants 50 Prozent pflanzlicher Mahlzeiten anzubieten.

Pascal Pauwels, Inter IKEA Group CIO, sagte:

„IKEA steht am Anfang einer Reise, Daten und Technologie zu nutzen, um in einer Omnichannel-Umgebung erschwinglicher, zugänglicher und nachhaltiger zu werden. Natürlich werden Menschen mit Vorstellungskraft bei dieser Suche eine große Rolle spielen.

Ein Vorstellungsgespräch mit den beliebten Köttbullar

Für regelmäßige Kunden von IKEA gehört es einfach dazu, sich nach einer ausgiebigen Shoppingtour durch die Hallen des Ladens noch einen Teller Köttbullar zum Abschluss zu gönnen. Die 3D-gedruckte Variante der IKEA-Fleischbällchen, die das schwedische Einrichtungshaus nun seinen Bewerbern vorstellen möchte, könnte das Interesse möglicher Kandidaten wecken. So das erklärte Ziel der Kampagne „Taste the Future“.

Mit der Rekrutierungskampagne hofft das Unternehmens, ein vielfältiges Spektrum an technischen Talenten anzuziehen, um die 150 Stellen zu besetzen, die an seinen europäischen Standorten angeboten werden. Die 3D-gedruckten Fleischbällchen werden ausgewählten Kandidaten im Rahmen des normalen Bewerbungs- und Vorstellungsprozesses von IKEA serviert, d.h. also auch in echt mit einem Lebensmittel-3D-Drucker hergestellt.

3D-Drucker bei IKEA
Für den 3D-Druck der Fleischbällchen greift IKEA sehr wahrscheinlich auf den 3D-Drucker (im Bild) eines Drittanbieters zurück (Bild © IKEA).

Karen Rivoire, Employer Brand Leader bei IKEA, sagte:

„Wir suchen bodenständige Datenwissenschaftler, Zukunftsarchitekten, Cyber-Wächter, unverpackte Ingenieure und Menschen mit gesundem Menschenverstand. Menschen, die den vielen mit schmalen Geldbeuteln einen besseren Alltag zu Hause mitgestalten wollen.“

3D-Druck bei IKEA

Die vegetarischen Fleischbällchen aus dem 3D-Drucker sind das Ergebnis vieler Experimente mit neuen Technologien. IKEA möchte damit eine nachhaltige Lösung für sein beliebtes Produkt bieten. Es ist nicht bekannt, ob IKEA bei der Technologie und Hardware auf einen Drittanbieter gesetzt hat oder ob es selbst die Maschine und Technologie dafür entwickelt hat. Derzeit hat das Unternehmen jedoch nicht vor, die 3D-gedruckten Fleischbällchen auf den Markt oder auf die Speisekarte des Restaurants zu bringen, wurde ebenfalls angekündigt und gleich klargestellt.

Die Aufmerksamkeit neuer Technologietalente ist IKEA mit den pflanzenbasierten 3D-gedruckten Fleischbällchen gewiss. Auch in anderen Bereichen setzt der Möbelhändler auf die additive Fertigung. Zum Jahresbeginn 2022 startete IKEA mit FLAMTRÄD seine erste kommerzielle Produktlinie 3D-gedruckter Dekorationsartikel. Im Jahr 2020 hat IKEA mit der Frekvens-Linie des schwedischen Audio-Technologie-Unternehmens Teenage Engineering Lautsprecher und Strahler in seinem Sortiment aufgenommen. Mit 3D-gedruckten „Hacks“ können diese modular gestaltet werden.

3D-Druck von Fleischbällchen auf Pflanzenbasis
IKEA serviert seinen Bewerbern 3D-gedruckte Fleischbällchen (im Bild)(Bild © IKEA).

Vorstellungsgespräch bei IKEA (Kampagnenvideo)

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