Am jährlichen Shell-Eco marathon nahm das Team Iron Warriors teil, das mit einem 3D-gedruckten Prototypen begeisterte. Eine beeindruckende Kilometeranzahl konnte das Gefährt dabei zurücklegen.

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Shell Eco marathon
Jedes Jahr treten Autoentwickler gegeneinander an und stellen neue Gefährte vor (Foto: © 3dprint.com)

Während 3D-Drucker in fast allen Bereichen angekommen ist, so finden sie in der Automobilindustrie am meisten Anschluss. Hier bei 3d-grenzenlos haben wir schon über so manchen Hersteller berichtet, der mithilfe von 3D-Drucktechnologie spannende Projekte und 3D-gedruckte Einzelteile für ihre Modelle verwirklichen konnten. Eine weitere Möglichkeit 3D-Druck in diesem Bereich zu fördern ist es Designer und Entwickler aus aller Welt durch internationale Wettbewerbe zusammenzuführen.

Ein solcher Wettbewerb ist beispielsweise der Shell Eco-marathon, der insbesondere Studenten und angehende Designer herausfordert umweltfreundliche und Energie-effizientere Autos zu entwickeln, die sich anschließend in einem spannenden Rennen beweisen müssen. Seit 1939 wird dieser Wettbewerb jedes Jahr jeweils in Asien, Amerika und Europa ausgetragen und ist weiter in zwei Kategorien unterteilt: Produktdesign und Effizienz. Letztere umfasst Autos, die mit Elektrizität oder anderen umweltfreundlichen Treibstoffen betrieben werden.

Iron Warriors
Mit 3D-Druckdesigns konnte der Prototyp angefertigt werden (Foto: © 3dprint.com)

Und auch 3D-Drucktechnik war da nicht mehr weit. Ein Team, namens Iron Warriors, beeindruckte im Juni beim europäischen Contest nämlich mit einem 3D-gedruckten Auto, das nicht nur äußerst aerodynamisch aussieht, sondern auch eine beträchtliche Kilometeranzahl zurücklegen konnte. 640 Kilometer lang konnte der Prototyp mit nur einem Liter Brennstoff fahren.

Szymon Madziara, ein Iron Warrior-Mitglied teilte derweil dem amerikanischem Blog 3dprint.com, wie sie dank 3D-Drucktechnologie es geschafft hatten das Gewicht ihres Autos um das dreifache zu reduzieren. Und auch das Design konnte so perfektioniert werden.

Doch beim letzten und wohl wichtigsten Rennen, dem Formula Student-Wettbewerb, der in Großbritannien gehalten wurde und zu dem auch die Iron Warriors antreten durften, stand ein anderes Team nämlich KU e-Racing auf dem Siegerpodest. Auch bei ihnen war 3D-Drucktechnologie ein wichtiger Bestandteil des Produktionsprozesses.

Iron Warriors lässt sich davon jedoch nicht einschüchtern und plant bereits am nächsten Prototypen und diesmal soll das Gefährt die 1.000 Kilometer-Marke sprengen. Man darf gespannt bleiben, was dieser Wettbewerb in den nächsten Jahren noch so alles bringen wird.

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