
Das HCI-Institut ist in Pittsburgh (USA) zu Hause und arbeitet mit der Carnegie Mellon University zusammen. Erforscht wird, wie man Prothesen schnell und kostengünstig herstellen und weltweit effizient verteilen kann. Dafür gibt es seit vielen Jahren ein freiwilligen Netzwerk namens E-NABLE, in dem Unternehmen mit3D-Druckern Prothesen herstellen. Dieses Angebot ist kostenlos, deckt jedoch nicht die Nachfrage ab.
In dem Zusammenschluss der Universität, des HCII und E-NABLE sollen Vertrieb, Produktion und Anpassung optimiert werden. Diese do-it-yourself assistive Technologie (DIY-AT) soll für so viele Menschen wie möglich erreichbar und anwendbar sein. Die Schritte vor dem 3D-Druck, zum dem auf die Modellierung mit CAD-3D-Software zählt, soll so vereinfacht werden, dass man es auch ohne große Erfahrung und Fertigkeiten in dem Bereich sich diesem Thema bedienen kann.

In Pittsburgh wurde mit diesem Prinzip jetzt dem 11-jährigen Jungen Kharan Wilbur mit einer Unterarmprothese geholfen, um sein Cello spielen zu können, berichtet das HCII. 6.000 – 10.000 € kann eine Prothese von diesem Format normalerweise kosten. Mit Hilfe des 3D-Drucks kann die Prothese leichter angepasst werden und die Kosten sind deutlich geringer.

Wir von 3d-grenzenlos hoffen, dass dieses Projekt weiterhin Erfolg haben wird. Lesen Sie in unserer Themenwelt noch mehr über herzvolle 3D-Druckprojekte.






