Bei der Renovierung der Kirche St. Laurentius im oberbayerischen Altmühldorf beschloss die Kirchenstiftung, den Altarraum um ein modernes Retabel zu ergänzen. Dieses sollte acht Meter hoch und 2,5 Meter breit sein und mit einem 3D-Drucker hergestellt werden. Das Projekt wurde jetzt nach mehreren Monaten erfolgreich von der FIT AG fertiggestellt.

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Die FIT Additive Manufacturing Group hat laut einer Pressemitteilung in den letzten Monaten an einem Kunstwerk gearbeitet, das jetzt im Altarraum der Kirche St. Laurentius in Altmühldorf zu sehen ist. Ein acht Meter hoher 3D-gedruckter Altaraufsatz, auch Retabel genannt, mit einer komplexen Gitterstruktur und einer goldfarbenen Beschichtung, zeigt eine Symbiose aus zeitgenössischer Kunst im historischen Umfeld einer gotischen Kirche. Bereits im November letzten Jahres hatten wir über das Projekt berichtet.

Ein moderner Altarraum für die Kirche St. Laurentius

Die Kirche St. Laurentius in Altmühldorf benötigte eine Sanierung, was die Kirchenstiftung dazu motivierte, einen völlig neuen Weg zu gehen. Um also den Altarraum modern zu gestalten, haben der Architekt Oliver Tessin und das Münchner Künstlerduo EMPFANGSHALLE das Konzept für den sogenannten Retabel als Herzstück des Altarraums entwickelt. Der Computational Design Spezialist Oliver Tessin generierte den Entwurf und die FIT Additive Manufacturing Group setzte das Kunstobjekt mit 3D-Drucktechniken um.

Detailansicht 3D-gedrucktes Retabel
Das Retabel ist acht Meter hoch und 2,5 Meter zahlen (Bild © EOM/Achim Bunz).

Dazu druckte die FIT AG ein in Summe acht Meter hohes und 2,5 Meter breites Objekt. Die großen, komplex geformten Kunststoffteile wurden mit einer goldenen Metallbeschichtung versehen. Das digitale Modell teilte das Unternehmen in 60 unterschiedliche Einzelteile und druckte diese in 120 Maschinenlauftagen aus weißem Polyamid PA 12.

Eigens entwickelter Prozess für die Metallbeschichtung

Die Metallbeschichtung erhielt das Retabel durch einen speziell dafür entwickelten Prozess durch thermisches Spritzen. Eine Bronzelegierung brachte einen mattgoldenen Grundton und Stabilität. Schwierig war auch das Zusammenfügen der Einzelteile, wobei 2000 unterschiedliche, filigrane Anschlussstellen exakt, stabil und unsichtbar miteinander verbunden wurden.

Gesamtansicht 3D-gedrucktes Retabel im Altarraum
Die FIT Additive Manufacturing Group setzte das Kunstobjekt mit 3D-Drucktechniken um (Bild © EOM/Achim Bunz).

Laut der FIT Additive Manufacturing AG ist das Unternehmen stets auch für schwierige Aufträge gerüstet. Das sah man auch bei der formnext 2018, wo die FIT AG mit einem 3D-gedruckten Messestand seine Gäste begrüßte.

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