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Southern Medical University: Knochen aus dem 3D-Drucker entwickelt

Eine Southern Medical University aus China zeigt neue Erkenntnisse in der Medizin und die ersten 3D-Knochen aus menschlichen und tierischen Knochenpudern.

Die Fortschritte, die mit 3D-Drucktechnik in der Medizin und Biologie erreicht werden konnten lassen sich nicht mehr abschreiten und es werden jeden Tag neue Errungenschaften erzielt. Vor allem China gilt da als aufstrebende Nation, wo mit außergewöhnlichen Implantaten aus dem 3D-Drucker so manch riskante Operation erfolgreich durchgeführt werden konnte. Eine Gruppe aus Wissenschaftlern beweist jetzt, wie weit die medizinische Forschung in diesem Land tatsächlich ist.

Knochen aus 3D-Drucker

Einzelne Knochen von bis zu 15 cm konnten bis jetzt produziert werden

An der Southern Medical University in Guangzhou wurde, begleitet durch den Präsidenten Huang Wenhua, 3D-Knochen aus Knochenpulvern produziert werden, die jetzt durch Tierversuche getestet werden sollen. Dieser Herstellungsprozess kann in den Laboren der Universität eingesehen werden, in welchen ein hochmoderner und präziser 3D-Drucker aus den einzelnen Puderschichten Knochen zusammenstellt. Ohne jegliche metallische Komponente sollen diese 3D-Druckknochen mit menschlichen Knochen in weiteren Tests vergleichen werden.

3D-Druckknochen

(Foto: © 3ders.org)

Wenhau ist dabei sehr optimistisch und der Ansicht, dass diese Knochen binnen der nächsten fünf bis sechs Jahre zum Einsatz kommen könnten. Das Puder, das als Filament genutzt wird, stammt derweil aus menschlichen und tierischen Knochen. Es eigne sich deshalb gut dafür, weil das Puder zwar aus unterschiedlichen Quellen, jedoch in den meisten Fällen vergleichbare Strukturen aufweisen, die miteinander kombiniert werden können. Ein solcher Prozess bei dem das transplantierte Gewebe nicht von einem selbst, sondern von einem genetisch nicht-identischen Spender derselben Art stammt, nennt man derweil Allotransplantationen.

Und genau dieser Prozess wurde für das chinesische Projekt genutzt. Hier gilt zudem Präzisionsarbeit, bei der gerade mal 0,1 Millimeter breite Knochenschichten genutzt werden. Ein biologischer Klebestoff sorgt dafür, dass diese zusammenhalten. Das Forscherteam hat zudem schon mit der Produktion von Kaninchen- und Ziegenknochen erfolgreich sein können, doch ein großes Risiko bleibt bestehen: Da es sich immer jeweils nicht um den eigenen Knochen handelt, der eingesetzt wird, ist die Wahrscheinlichkeit einer Abstoßung besonders hoch.

Nichtsdestotrotz zeigen diese ersten Ansätze wie auch die Bilder, dass 3D-Drucktechnik eine neue Dimension erreicht hat. Wir dürfen gespannt bleiben.

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