Einkaufen unterm 3D-Dach:

Erster Louis Vuitton Pop-up-Store mit einem Massivit 1800 3D-Drucker errichtet

 8. Dezember 2016  Susann Heinze-Wallmeyer  

Innerhalb von gerade einmal zwei Wochen wurde in Westfield Sydney ein Louis Vuitton-Store errichtet. Dafür setzte das beauftragte Unternehmen OMUS (On demand Manufactured Unique Solutions) einen Massivit 1800 3D-Drucker ein.

OMUS LogoDer Store in Westfield Sydney ist der erste Louis Vuitton-Shop weltweit, der mittels 3D-Druck errichtet wurde. Das kuppelförmige Ladendach wurde mit Elefantengrafiken verziert. Nachdem der Druck des Pop-up-Shops abgeschlossen war, wurden weitere 3 Tage zum Aufrichten benötigt.

Ursprünglich war vorgesehen, für den großformatigen Druck nur einen Massivit 1800 3D-Drucker einzusetzen. Da die Zeit aber zu knapp wurde, kam ein zweites gleichartiges Modell zum Einsatz. Zugleich musste das Unternehmen „OMUS“ auch Techniker aus dem Ausland rekrutieren, um den Abgabetermin einhalten zu können.

Gedrucktes Dach.
Gedrucktes Dach des Louis Vuitton-Stores in Sydney. (Bild: © omus.com.au)

Der Aufbau des Stores

Die komplette Kuppelstruktur besteht aus insgesamt 48 Abschnitten. Diese wurden aus UV-aushärtbarem Material hergestellt und bringen es auf ein Gesamtgewicht von 900 kg. Hinzugefügt wurden das Louis Vuitton-Logo, der Schriftzug und die Elefant Bodengrafiken, welche digital gedruckt wurden.

Nach Angaben des OMUS Direktors Robert Grosso, spiegelt sich in dem Projekt ein kompromissloser Ansatz wider, um dieses rechtzeitig abzuschließen. Viele Hersteller hatten zuvor geäußert, dass ein Pop-up-Store mit konventionellen Prozessen nicht innerhalb eines engen Zeitrahmens konstruiert und errichtet werden könnte. Der großformatige 3D-Drucker machte es entgegen allen anderen Verfahren aber möglich, berichtet „Campaign Brief“.

Massivit 1800 3D-Drucker
Für die Errichtung des Stores wurden zwei Massivit 1800 3D-Drucker benötigt. (Bild: © omus.com.au)

“Unser Team hatte die unermessliche Aufgabe, das rohe Konzept des Kunden aufzubrechen und zu erarbeiten, wie man die Struktur aufbaut, jede der Dateien für die Produktion entwirft und dann mit einer Maschine arbeitet, die noch nie ein solches Projekt angegangen ist,“ so Grosso. „Ich denke, was diese Übung bewiesen hat, ist, dass der großformatige 3D-Druck Designer-Visionen in einer Weise interpretieren und realisieren kann, wie dies bei keiner anderen Herstellungsmethode der Fall ist.“

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