Das Unternehmen Marble wurde von Luft- und Raumfahrtingenieur Mathieu Johnson und vier weiteren Kollegen gegründet. Sie alle haben sich zum Ziel gesetzt unbemannte Luftfahrzeuge zu entwickeln, die 2D und 3D Karten erfassen sollen. Für dieses ambitionierte Ziel wurde die Drohne MRB-1 entwickelt. Bei der Entwicklung der Drohne kam dem Entwicklerteam die 3D-Technologie zugute.

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MRB-1 Drohne von Marble
Die Drohne MRB-1 lässt sich einfach auseinanderbauen und transportieren (Bild © 3dprint.com).

Die Drohne MRB-1 besteht aus abklappbaren Flügeln und ist in der Lage länger als eine Quattro-Copter-Drohne in der Luft zu verweilen. Darüber hinaus ist sie sehr einfach auseinander zu bauen und dementsprechend gut für den Transport geeignet. Die verschiedenen Prototypen der Drohne wurden vor allem durch die 3D-Drucktrechnologie erschaffen.

Dank des 3D-Drucks konnten die verschiedenen Bauteile, wie Motorengehäuse und Flügelbauteile, sehr schnell hergestellt und getestet werden. Die Marble MRB-1 Drohne beinhaltet darüber hinaus auch spezielle Schrauben, Flügelstabilisatoren und eine Motorenaufhängung aus dem 3D-Drucker, die allesamt so entwickelt wurden, dass sie sowohl sehr leicht als auch stabil sind.

Bauteile der MRB-1 Drohne
Die verschiedenen Bauteile der MRB-1 Drohne. Hergestellt mit Hilfe eines Form 1+ 3D-Druckers (Bild © 3dprint.com).

Als Design für die Drohne ist ein Nurflügelflugzeug gewählt worden. Diese Struktur bietet eine optimale Aerodynamik und Leistungsfähigkeit. Darüber hinaus reduzieren die aus dem 3D-Drucker hergestellten Bauteile den Luftwiderstand und erhöhen dadurch die Flugzeit. Je länger die Flugzeit, desto mehr Daten können für die Erfassung von 2D und 3D-Karten gesammelt werden. Für ebendiesen Anlass werden Kameras unterhalb der Drohne montiert.

Für die verschiedenen Bauteile wurde ein Form 1+ 3D-Drucker verwendet. Das Team um Mathieu Johnsson profitierte von den Produktionsmöglichkeiten des 3D-Druckers auf verschiedenen Wegen. Einerseits konnten optimal angepasste Bauteile für die Drohne erschaffen werden, die zu gleichermaßen leicht, aerodynamisch und stabil waren. Außerdem konnten die einzelnen Bauteile aufgrund von höchster Präzision modular ausgetauscht werden. Ein weiterer Vorteil war, dass es nur wenig Zeit brauchte, bis neue Bauteile mit dem 3D-Drucker angefertigt werden konnten. Die schnelle Anfertigung sparte viel Geld und verzichtete auf spezielle Werkzeuge, die ansonsten benötigt worden wären.

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