Das russische Militär hat den ersten Prototypen seiner Tarnkappen-Drohne „Okhotnik“ vorgestellt. Die neueste Konfiguration des Okhotnik verfügt über eine mit 3D-Druck hergestellte „Flachstrahldüse“ für reduzierte Radarsichtbarkeit. Wir fassen das Wichtigste dazu zusammen.

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In Russland wurde der erste Flugprototyp einer Tarnkappen-Drohne Okhotnik („Hunter“) vor den Tests und der künftigen Serienproduktion auf den Markt gebracht. Das berichteten die russischen Medien am Dienstag in einer Nachricht. Die staatliche Nachrichtenagentur TASS erklärte, dass die neueste Konfiguration des Okhotnik über eine 3D-gedruckte „Flachstrahldüse“ für reduzierte Radarsichtbarkeit verfügt, schreibt „The Moscow Times“ in einem Artikel auf seiner Website.

Details zur Okhotnik Tarnkappen-Drohne

Okthotnik-Drohne
Laut der TASS verfügt die Drohne (im Bild) über eine 3D-gedruckte „Flachstrahldüse“ (Bild © United Aircraft Corporation Pressedienst).

Der stellvertretende Verteidigungsminister Alexei Krivoruchko sagte, mit dem Rollout des Okhotniks ist die Montage des Gegenstandes und dessen Ausstattung mit allen erforderlichen Bordmitteln gemäß den Anforderungen für Flugzeuge beendet. Nun beginne laut Krivoruchko die Umstellung auf umfassende Bodentests zur Vorbereitung des Erstflugs. Die Einführung des Prototyps wurde bei Novosibirsk Aviation Enterprise gemeinsam mit den CEOs seiner Entwickler, des Verteidigungskonzerns Rostec und seiner Tochtergesellschaft United Aircraft Corporation (UAC). Krivoruchko beaufsichtigte den Vorgang und inspizierte zudem den Prozess der Montage des Prototypen der Drohne.

Das Verteidigungsministerium zeigte den Erstflug des Okhotnik im Jahr 2019, als dieser 20 Minuten lang mehrere Kreise in 600 Metern Höhe drehte. Das russische Militär kombinierte in diesem Jahr die Okhotnik mit der Su-30SM und den fortschrittlichen Su-57-Kampfflugzeugen. Mit Geschwindigkeiten von bis zu 1.000 Stundenkilometern kann die Kampfdrohne fliegen. Sie ist mit einem Strahltriebwerk und einer Anti-Radar-Skin-Beschichtung ausgestattet. Kritikern zufolge könne ein Gewicht von bis zu 20 Tonnen aerodynamische und andere High-Tech-Probleme für das unbemannte Fluggerät bedeuten.

In den amerikanischen Medien wurde der Okthotnik mit dem Tarnkappenbomber B-2 verglichen. Gegenüber TASS erklärte das UAC, dass der Okhotnik im Rahmen einer netzwerkzentrierten Kriegsführung mit Su-57-Jägern der fünften Generation in der Lage sein könne, Luft- und Bodenziele zu treffen. Gemäß der TASS könne ein Su-57-Pilot gleichzeitig vier oder mehr Ochotnik-Drohnen koordinieren. Abschließend erklärte die TASS, dass die Serienlieferungen des Okhotnik 2024 beginnen soll.

Video zur russischen Drohne S 70 Okhotnik

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