Drohnenbau:

Fledermaus-Drohne enthält Komponenten aus dem 3D-Drucker

Ingenieure haben einen Fledermaus-Drohne mit Gelenken aus einem 3D-Drucker erfunden. Die Roboter-Drohne kann einen Sturzflug absolvieren, wie eine echte Fledermaus. Für die Robotik und die Drohnentechnik ist dieser erste Prototyp ein großer Schritt.

Drohnen, Quadcopter und Segelflugzeuge schwirren heutzutage ein Dutzend am Himmel herum. Sie können schon mit Pizzen oder Paketen von Amazon beladen werden. Lange schon zerbrechen sich die Ingenieure die Köpfe an der komplexen Flugmechanik der kleinen Fledermaus und wie man sie nachbauen könnte. Sie sind etwas Besonderes in der Flugwelt, durch ihre unvergleichliche Beweglichkeit in der Luft. Wie passen diese beiden Themen zusammen?

Ganz einfach: Das Warten scheint dank der Drohnen- und 3D-Drucktechnik nun vorbei zu sein. Ein Team von Wissenschaftlern aus Caltech und der University of Illinois in Urbana-Champaign hat es geschafft eine Roboterdrohne mit 3D-Druckfugen zu bauen, die sehr genau dem Fledermausflug nachahmt. Die Gelenke der Flügel sind mit einem 3D-Drucker gedruckt und mit fünf Motoren ausgestattet, um eine individuelle Kontrolle zu erhalten. Der Rahmen des Roboters ist aus Kohlefaser gebaut worden, die Membran der Flügel ist ein bestimmtes Silikonmaterial.

Auf Grund der Batterie- und Gewichtsbeschränkung ist der Flug noch zeitlich begrenzt. Das bedeutet, dass der Prototyp noch nicht für den Einsatz bereit ist.

Die Vorteile einer „Batman“-Drohne werden die höhere Energieeffizienz und Flexibilität der Manöver dank des Fledermausflügelmechanismus sein. Und falls es mal zu einem Absturz kommen sollte, zieht man wohl auch den leichteren Fledermausroboter einem Spinnrotor vor.  Dafür wird nun an einem robusterem Modell gearbeitet.


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