An der australischen University of Adelaide fand der weltweit größte Kurs für Nasennebenhöhlenchirurgie statt. In diesem Jahr wurde erstmals Mal an realistischen Modellen aus einem 3D-Drucker geübt, für die sich der Leiter des Kurses und weltweit bekannte Sinuschirurg Professor PJ Wormald entschieden hatte.

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Seit 22 Jahren gibt es an der University of Adelaide den weltweit größten Kurs für Nasennebenhöhlenchirurgie. In diesem Jahr sind modernste 3D-gedruckte Trainingsmodelle die Hauptattraktion des Kurses, der vom führenden Sinuschirurgen Professor PJ Wormald durchgeführt wird.

Wormald nutzt zum ersten Mal 3D-gedruckte Körpermodelle mit naturgetreuen Knochen-, Haut- und Muskeldichten. Chirurgen aus aller Welt, die einen ähnlichen Kurs in ihrem Heimatland durchführen wollen, sind ebenfalls vor Ort. Die südaustralische Firma Fusetec, die mit den drei südaustralischen Universitäten zusammenarbeitet, kümmerte sich laut einer Mitteilung des australischen „The Lead“ Magazins um den Einsatz der 3D-Drucktechnologie.

Realistische Modelle für Schulungen

3D-gedrucktes Gesicht, Prof. Wormaid und Schülerin
Das 3D-gedruckte Gesicht erlaubt Prof. Wormaid und seinen Schülern realitätsnahe Schulungserlebnisse (Bild © Ben Kelly)

Der 3D-Druck wird gerne angewendet, wenn Ärzte besser auf Operationen vorbereitet werden sollen. An Inselspital Bern in der Schweiz werden zum Beispiel 3D-gedruckte Herzmodelle verwendet, um besser auf die Operation von Kindern vorbereitet zu sein. Fusetec hat bereits mehrere menschliche Modelle, darunter auch einen kompletten Kopf, für die Ausbildung von Neurochirurgen realisiert. Herausragend war dabei die naturgetreue Textur jeder Schicht (Haut, Gewebe, Knochen), die die Übungen zu einem realistischen chirurgischen Erlebnis machten. Fusetecs Modelle werden auch in Kursen in Montreal, Kanada, und in New Orleans, USA, eingesetzt.

Bisher griff man in Schulungen auf Leichen zurück, die jedoch schwer zu bekommen waren. Professor Wormaid erklärte, dass die 3D-gedruckten Modelle für jeden Teilnehmer identisch reproduziert wurde. Man verwendete CT-Scans dafür, um echte Komplikationen wie Tumore realitätsnah darstellen zu können. Die 3D-gedruckten Modelle haben den Vorteil, dass nun jeder die gleichen Schwierigkeiten und die gleiche dafür vorgesehene Operationstechnik an den Modellen üben kann. Bei Leichen wäre das nicht möglich, da sie im Allgemeinen einfache Anatomien haben. Die Teilnehmer hatten an 40 Stationen die Möglichkeit vier Operationen zu üben.

Weitere Eigenschaften und Modelle geplant

Professor Wormaid erwartet, dass medizinische 3D-Modelle künftig vorwiegend für die Ausbildung von Medizinstudenten und Chirurgen eingesetzt werden. Fusetecs Modelle haben außerdem ein Ohr, einen Brustkorb, ein Auge und verschiedene Herzerkrankungen. Es sind weitere Modelle geplant, die auch bluten, wenn sie seziert werden. Eine bereits entwickelte Herzpumpe, die an der Nase und dem Gehirn angewendet wird, bietet Puls und Blutfluss. Fusetec sucht derzeit Investoren, um weitere Modelle entstehen zu lassen.

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