Das Unternehmen Silca, spezialisiert auf Fahrradteile und -zubehör, betritt neues Terrain im Bereich 3D-Druck. Nachdem bereits die Fahrradcomputerhalterung Chisela und Mensola mit 3D-Druck hergestellt wurden, haben die Ingenieure des Unternehmens jetzt eine Schaltwerkaufhängung aus Titan entwickelt, die ebenfalls wieder mit additiver Fertigung hergestellt wird. Ziel dieser Entwicklung ist es, die Gangschaltung am Hinterrad eines Fahrrads präziser zu gestalten.
Silca verbindet traditionelles Handwerk mit neuester Technologie, um das Nutzererlebnis im Radsport zu steigern. Die Schaltwerkaufhängung spielt eine wesentliche Rolle für das Fahrrad. Ein verschlissener oder verbogener Aufhänger kann zu Schaltproblemen führen. Hier kommt der 3D-Druck ins Spiel: Durch diesen wird eine präzisere und robustere Komponente geschaffen.
Die Vorteile des 3D-gedruckten Schaltwerkaufhängers
Die meisten Fahrräder sind mit Schaltwerkaufhängungen ausgestattet, die sich bei einer bestimmten Kraft verformen können, um den Rahmen oder das Schaltwerk selbst zu schützen. Silca’s neuer 3D-gedruckter Aufhänger wurde entwickelt, um diese Flexion zu verhindern. Er bleibt bei normalem Gebrauch steifer, bietet jedoch im Falle eines Aufpralls genügend Flexibilität, um Schäden am Rahmen oder Schaltwerk zu vermeiden.
Obwohl nicht explizit erwähnt, ist es wahrscheinlich, dass ein 3D-Drucker für die Herstellung des Titan-Teils verwendet wurde. Mit dem Ergebnis einer Schaltwerkaufhängung die 5 bis 6 Mal steifer ist als Standard-Schaltwerkaufhängungen und gleichzeitig das Gewicht weiter reduzieren konnte.
Die neue Aufhängung ist generisch für Rahmen mit Shimano Direct Mount und SRAM UHD erhältlich und passt auch zu neun bekannten Fahrradmarken. Diese Fortschritte im 3D-Druck werden bereits von EF Education-EasyPost Fahrern genutzt und sind ein Beweis für die Vielseitigkeit der additiven Fertigung im Radsport.








