Das französische Unternehmen Thales Group hat einen mit Titan-3D-Druck hergestellten, elektrischen Triebwerksmechanismus vorgestellt. Dieser besteht aus nur sieben Strukturteilen und wurde mit einem optimierten Design gedruckt um eine deutliche Gewichtsreduzierung zu erreichen. Seit 2019 entstehen 3D-gedruckte Teile für den ETHM bei Thales 3D Morocco.

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Die französische Thales Group hat in einer Pressemitteilung einen mit 3D-Druck hergestellten elektrischen Triebwerksmechanismus (ETHM) vorgestellt, den Thales Alenia Space für die vollelektrischen Spacebus NEO-Plattformen entwickelt hat. Geostationäre Kommunikationssatelliten nutzen die Spacebus NEO-Plattformen und der ETHM steuert die elektrischen Triebwerke in zwei Achsen, um während der gesamten Lebensdauer des Satelliten die orbitale Positionierung und Lagekontrolle zu gewährleisten.

Details zum 3D-gedruckten ETHM

Der ETHM hat ein von den Ingenieuren von Thales Alenia Space optimiertes Design und besteht aus sieben Strukturteilen aus Titan. Die Formen, die auch zur deutlichen Gewichtreduzierung beigetragen haben, sind nach ihrer Funktion optimiert, wodurch organische Formen entstanden sind, die betriebliche, mechanische und thermische Funktionen bieten. Nach ihrer Feinbearbeitung erfordert die Triebwerkshalterung 249 unterschiedliche Messungen.

Die Thales Group beschreibt den ETHM als ersten kompletten Weltraummechanismus, der von Grund auf für die additive Fertigung entwickelt wurde. 28 Teile, die an diesem Mechanismus beteiligt sind, werden für jeden auf Spacebus NEO basierenden Satelliten hergestellt. Diese sind bis zu 360 mm groß. Eine Drei-Quellen-Lieferkette und eine technische Qualifizierungsphase für Prototypen stellen die endgültigen Formen dar.

Integration 3D-gedruckter Teile bei Thales

Die französische Raumfahrtagentur CNES und die britischen Kollegen der UKSA und der europäischen ESA arbeiten seit 5 Jahren an der Entwicklung des Projekts. Drei Shipsets mit je vier ETHM-Einheiten wurden seit 2019 hergestellt mit zufriedenstellenden Ergebnissen. 3D-gedruckte Teile aus Titan werden bereits auf zwei Telekommunikationssatelliten im Orbit sowie auf einem weiteren Satelliten verwendet, der bei Thales Alenia Space derzeit integriert wird. Für Thales hat dieser Produktionsprozess das Paradigma des 3D-Drucks von der Einzelfertigung hin zu kleinen Produktionsserien verändert. Seit 2019 entstehen die 3D-gedruckten Teile bei Thales 3D Morocco.

Team Thales 3D Morocco
Seit 2019 werden die 3D-gedruckten Komponenten bei Thales 3D Morocco (im Bild: Das Team von Thales 3D Marokko präsentiert die für Thales Alenia Space hergestellten Teile) hergestellt (Bild © Thales Group).

Xavier François, Head of Mechanics, sagte:

„Thales Alenia Space kann bereits auf eine starke Erfolgsbilanz bei 3D-gedruckten Strukturkomponenten für den Weltraum zurückgreifen, aber wir haben jetzt unseren Kompetenzbereich mit dem ETHM erweitert. Diese Arten von Mechanismen erfordern aufgrund ihrer Größe, der kritischen Natur des Systems und seiner hohen Präzision besondere Fähigkeiten.“

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