Uniform Wares ist für den Entwurf und die Fertigung von Luxusuhren bekannt, die von traditionellen Verfahren inspiriert sind. Beim neuesten Design entschied man sich für Innovationen in Form der 3D-Drucktechnologie, wozu der 3D-Druckdienstleister Betatype als Geschäftspartner ausgewählt wurde. Einer Pressemitteilung von Betatype zufolge, haben die beiden Unternehmen gemeinsam ein einzigartiges 3D-gedrucktes Armband aus Titan entworfen und jetzt vorgestellt.

Uniform Wares setzt nicht zum ersten Mal auf 3D-Druck

Dass sich auch Luxusuhren mit 3D-Drucker anfertigen lassen, zeigte vor Kurzem der französische Uhrenhersteller ALB. Dabei hatte auch Uniform Wares die 3D-Drucktechnologie bereits zur Entwicklung von einigen Metall- und Kunststoffprototypen eingesetzt. Das Interesse von Uniform Wares wurde aber besonders geweckt, als Betatype behauptete, mit der 3D-Drucktechnologie auch kompliziertere und genauere Designs entwickeln zu können.

Uhr von Uniform Wares
Das 3D-gedruckte Titan-Uhrenarmband besteht aus 4.000 Einzelstücken (Bild © Uniform Wares).

Die Idee war es, eine neue Technologie anzuwenden, die neue Materialien nutzt und weniger Abfall produziert. Uniform Wares hatte zuvor ein Netzarmband entwickelt, dass sehr aufwendige Schweiß-, Schneide- und Maschinenprozesse erforderte, was am Ende jedoch mit viel Abfall resultiert. Hier kam Betatype ins Spiel und wies darauf hin, dass es mit dem 3D-Druck möglich wäre, auch mit weniger Aufwand ein ähnliches Armband herzustellen und dadurch den gesamten Prozess zu vereinfachen.

Uhrenarmband für die neue Kollektion PreciDrive M-Line

Model mit Uniform Wares Uhr mit dem 3D-geducktem Titanarmband
Uniform Wares ist für den Entwurf und die Fertigung von Luxusuhren bekannt (Bild © Uniform Wares).

Das Unternehmen Uniform Wares hat sich dafür entschieden, ein gewebtes und leichtes Armband, im gleichen Stil wie das Netzarmband zu erstellen. Das neue Titanband T5 ist für die neue Uhrenkollektion PreciDrive M-Line konzipiert. Betatype verwendet ein Powder Bed Fusion (PBF) Laser-Metall-3D-Druckverfahren, um die Bänder herzustellen. Am Ende bekommt man ein Armband aus 4.000 Stücken, das eine leichte aber zugleich starke Struktur bietet und nur 10,5 g wiegt.

Durch diese Entwicklung dank dem 3D-Druck ist es möglich, ein richtungsabhängiges Schnallendesign zu installieren, das mit dem Armbandgewebe selbst verriegelt. Dabei wurde jede Armbandkomponente so entworfen, dass jede Verbindung oder jeder Punkt bestimmte Feineinstellungen für die Steifigkeit und Flexibilität ermöglichen. Dank der Flexibilität, die der 3D-Druck bietet, können nach Bedarf einzelne Uhrenarmbänder hergestellt werden, ohne dass in Großauflagen bestellt werden muss.

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