Der Ingenieur Alex Stanciu hat seiner Freundin zuliebe ein medizinisches Gerät mit seinem 3D-Drucker entwickelt. Einen Venen-Finder. Das Gerät kostet in der Herstellung gerade einmal 25 US-Dollar und kann von jedem selbst mit einem 3D-Drucker nachgebaut werden. Für den Bau veröffentlichte Stanciu kostenlos die CAD-Dateien und eine Anleitung.

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Der Militärfahrzeug-Ingenieur Alex Stanciu hat für seine Freundin, die einem Pflegeberuf nachgeht, mit Unterstützung seines 3D-Druckers einen praktischen Venen-Finder entwickelt. Seine Freundin steht bei der Blutabnahme ihrer Patienten vor der Herausforderung, die Venen schnell finden zu müssen. Vor allem in der Pflege ist die Arbeit hart und die Zeit knapp. Aufgrund seiner Erfahrung im CAD-Design und 3D-Druck entschied sich Alex Stanciu die Arbeit seiner Freundin zu vereinfachen. Die Entwicklung des Designs beanspruchte Monate, doch mit dem Aussehen des Geräts erntete er nach Veröffentlichung viele positive Kommentare auf Reddit.

Das selbst gedruckte medizinische Gerät läuft batteriebetrieben und kann per Schalter ein- und ausgeschaltet werden. Eingeschaltet leuchten 15 LEDs und eine Lampe und der Benutzer kann das Gerät über Arm oder Handgelenk bewegen. Das LED-Licht des Suchenden findet mit Kreisbewegungen und seitlichen Bewegungen die Venen. Wenn der Sucher eine Vene gefunden hat, wird die Nadel eingeführt. Die Nadel befindet sich in einem kleinen Bereich des Venen-Finders in einem Spalt.

Anleitung und kostenlose CAD-Dateien

Die Herstellung des Venen-Finders kostete Stanciu zufolge rund 25 US-Dollar. Auf der Maker-Website „Instructable“ veröffentlichte er eine Anleitung mit der Interessierte das Gerät selbst nachbauen können. Die kostenlosen CAD-Dateien findet Ihr hier. Der Druck des Venen-Finders würde maximal fünf Stunden oder weniger dauern, schreibt Stanciu.

Als Druckmaterial empfiehlt er PLA und die Druckgeschwindigkeit sollte auf 25 mm eingestellt sein. Zur weitere Optimierung des Ausdrucks kann die Druckgeschwindigkeit sich auch auf 1 mm belaufen, womit der Venen-Finder fast aussehen würde, wie aus einer Fabrik. Zum Entwurf des Geräts wurde die 3D-Software Catia verwendet.

Der 3D-Druck des Geräts kann bereits mit einem einfachen, preiswerten 3D-Drucker erfolgen. Der Ingenieur ist Feedback gegenüber aufgeschlossen. Ein Verkauf des Geräts würde eine behördliche Bundesgenehmigung erfordern und sei kompliziert zu erhalten, weshalb Stanciu diesen Schritt bisher nicht plant.

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