Der Innenbereich des Völkerschlachtdenkmals kann ebenso ertastet werden wie der Außenbereich, weil ein ⅓ großes Stück herausgeschnitten wurde und so einen tastenden Einblick ins Innere ermöglicht. Die Figuren, verschiedene Ebenen und die auch Reiterkuppel des Völkerschlachtdenkmals lassen sich erfühlen. Der Pfeilerumgang, der rund um das Denkmal aufgeschüttet wurde, kann ebenfalls ertastet werden.
Als Druckvorlage für das 3D-Tastmodell dienten Zeichnungen, Fotos und per Drohnen aufgenommene Scans (eine vergleichbare Methode namens Photogrammetrie verwendet auch die Bundeswehr). Basierend auf diesen Daten wurde ein 3D-Modell am Computer erstellt und anschließend per 3D-Drucker innerhalb von 36 Stunden in vier Einzelteilen aus Kunststoff ausgedruckt.
Der 3D-Druck erlaubte eine kostengünstige, originalgetreue und schnelle Fertigung des Völkerschlachtdenkmals im Maßstab 1:100. Eine Herstellung wäre mit einem klassischen Fertigungsverfahren nicht möglich gewesen, schreibt der Leipziger 3D-Druck-Dienstleister Rapidobject, der das Tastmodell druckte.











