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LazeeEye: Aufsatz macht Smartphone zum mobilen 3D-Scanner

Qualitativ hochwertige 3D-Fotos mit dem Smartphone erzeugen, das ist die Idee eines neuen Projekts namens LazeeEye, das aktuell auf Kickstarter um finanzielle Unterstützung bittet. Entgegen bisheriger Apps, die das Smartphone in einen mobilen 3D-Scanner verwandeln, ist LazeEye eine Kombination aus Smartphone-Aufsatz und App. Für Anspruchsvolle Anwender bringt das einige interessante Vorteile mit sich.

LazeeEye nennt sich die Erfindung der Entwickler von Heuristic Labs. Mit dem Smartphone-Aufsatz und eine Software-Erweiterung soll das Smartphone professionelle 3D-Fotos erstellen können (Screenshot © Heuristic Labs; Video zu LazeeEye siehe unten).

LazeeEye nennt sich die Erfindung der Entwickler von Heuristic Labs. Mit dem Smartphone-Aufsatz und eine Software-Erweiterung soll das Smartphone professionelle 3D-Fotos erstellen können (Screenshot © Heuristic Labs; Video zu LazeeEye siehe unten).

Die meisten Smartphones der heutigen Zeit verfügen über eine integrierte Digitalkamera, die jedoch nur in 2D aufnehmen kann. Für den 3D-Druck werden aber digitale 3D-Modelle der Bilder benötigt. Die Aufgabe Smartphone-Fotos in 3D zu rendern, möchten Entwickler mit der App LazeeEye nun ändern.

Bei LazeeEye handelt es sich um einen Aufsatz für das Smartphone mit dem es dann möglich ist 3D-Bilder aufzunehmen. Das System besteht aus einem Laserabtaster und einer Stereobild-Verarbeitungs-App. Generell ist es möglich mit einer normalen Smartphone-Kamera auch 3D-Bilder zu sehen indem das Bild aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet wird. Jedoch wirkt sich dies negativ auf die Formtiefen aus.

LazeeEye – Laser und Eye

Der Name LazeeEye ist eine Kombination aus den zwei Wörtern Laser und Eye. Wenn das Smartphone mit einem zweiten »Laser-Auge« ausgestattet sein sollte, dann könnte das Auge des Betrachters mit dem Smartphone in 3D sehen.

Die Einsatzmöglichkeiten der 3D-Aufnahmen sind vielfältig, so könnten Entwickler die Hintergrundszenen von Fotos entfernen, die Beleuchtung, den Blickwinkel oder die Beleuchtung anpassen. Im Anschluss könnten die geänderten Aufnahmen dann zum Beispiel in Augmented-Reality-Spielen eingesetzt werden. Zur Zeit befindet sich LazeeEye noch in der Prototypen-Phase und daher existieren kaum Bilder von dem Gerät im Internet. Die 3D-Mapping-Technologie wollen die Entwickler einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen. Nach ihren Angaben kann das LazeeEye einfach auf jedes Smartphone gesteckt werden und wäre mit nur geringen Kosten verbunden.

Finanzierung mit Kickstarter

Auf Kickstarter haben die Entwickler nun eine Kampagne gestartet und suchen Unterstützer. Das Zielbudget liegt bei 250.000 US-Dollar und bislang konnten nur 12.302 US-Dollar von 128 Unterstützern eingesammelt werden. Am 31.Mai 2014 endet das Projekt und der Minimum-Einsatz für Unterstützer liegt bei 1 US-Dollar. Jedoch steht LazeeEye in direkter Konkurrenz zu dem vergleichbaren Google-Projekt Tango. Die ersten LazeeEye sollen bei Erreichung des Budgetziels im Juni an Unterstützer ausgeliefert werden.

Bei dem LazeeEye handelt es sich um ein interessantes Projekt welches die kombinierte Anwendung von Smartphone und 3D-Druck entscheidend voranbringen könnte. Die dreidimensionalen Fotoaufnahmen könnten für die Erstellung von 3D-Objekten mit dem heimischen 3D-Drucker verwendet werden. Bis das Aufsteck-Gerät jedoch ausgereift und im Einzelhandel verfügbar sein wird, dauert es noch mindestens bis Juni diesen Jahres. Bis dahin müssen sich interessierte Anwender mit der 2D-Digitalkamera ihres Smartphones begnügen oder auf Apps zurückgreifen, wie Shapematic.

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