Microsoft gab gestern bekannt mit der Entwicklung einer neuartigen 3D-Scann-App namens MobileFusion für Smartphones vorangekommen zu sein, die es so bisher noch nicht gegeben haben soll.

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Es scheint als wäre es gestern gewesen, als man von 3D-Drucktechniken zum ersten Mal sprach und davon nur träumen konnte irgendwann ein Gerät zu besitzen, das in der Lage ist 3D-Objekte wie aus dem Nichts zu produzieren. Heute scheinen diese Visionen näher dran zu sein, als gedacht und Microsoft ist nicht minder daran beteiligt zu sein. Auf der Microsoft Research-Onlineseite gab der Konzern gestern erst bekannt eine App für Smartphones entwickelt zu haben, mit der man Objekte problemlos scannen kann.

Mobile Fusion
So einfach soll es bald sein mit der Microsoft-App und seinem Smartphone 3D-Bilder zu machen (Foto: © 3dprint.com)

In den letzten Wochen haben wir bereits über einige Startups wie Eora 3D oder RangeVision berichtet, die auf 3D-Scanntechnologien spezialisiert sind und mit ihren neusten Produkten auf dem Markt punkten wollen. Doch jetzt mischt auch Microsoft mit: Gemeinsam mit dem gleichnamigen Forschungsinstitut hat es Microsoft geschafft eine App für nahezu jedes Smartphone zu entwickeln, mit der man ganz einfach und ohne auf das Internet oder zusätzlicher Hardware angewiesen zu sein 3D-Scannmodelle erstellen können soll.

Funktion
Mit einem auf Smartphones angepassten Algorithmus haben es die Forscher bei Microsoft geschafft die MobileFusion zu kreieren (Foto: © 3dprint.com)

MobileFusion heißt diese und soll Anfang Oktober bei der International Symposium on Mixed and Augmented Reality vorgestellt werden. Microsoft ist sich dabei sicher, dass die App einen essentiellen Beitrag dazu leisten könnte, die „weltweite Digitalisierung“ voranzutreiben.

Was den zukünftigen Nutzer der neuen Microsoft-App interessieren dürfte, ist die Tatsache, dass man, bis auf sein Smartphone mit einer angemessenen Kameraleistung tatsächlich nicht weiter braucht. Das könne dazu führen, dass 3D-Drucktechnologie eines Tages zu einem echten Mainstream-Faktor wird, so Microsoft auf ihrer Seite weiter.

Mobile Fusion 3D-App
Die Mobile Fusion von Microsoft (Foto: © 3dprint.com

Zwei der Mitentwickler, Shahram Izadi und Pushmeet Kohli, haben nicht nur an dem Projekt mitgearbeitet, sondern auch vielseitige Erfahrungen mit einbringen können, da sie selbst an einer eigenen App, namens Kinetic Fusion, gearbeitet haben, die zwar die Nutzung eines Desktop-Computers benötigt, aber dennoch von Erfolg gekrönt war. Mit der Entwicklung eines anspruchsvollen Algorithmus, der aus einfachen Bildern 3D-Bilder generieren kann, erhoffen sich die Macher einen Meilenstein im Mobile-Sektor erreichen zu können.

Zwar befindet sich die App noch in der Startphase, doch Microsoft scheint sich durchaus seiner Sache sicher zu sein, bleibt abzuwarten, was zukünftige Nutzer davon halten.

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