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3D-Scanner: MakerBot stellt „Digitizer“ vor

Das Erstellen von 3D-Objekten mit einem 3D-Drucker lässt sich prinzipiell über zwei verschiedene Wege gestalten. Entweder man nutzt eine 3D-CAD-Software und erstellt seine CAD-Dateien von Grund auf selbst. Oder man greift auf einen der neuen 3D-Scanner zurück, die explizit für den Einsatz mit einem heimischen 3D-Drucker entwickelt wurden.

Je nach Verwendungszweck und Häufigkeit der Nutzung des eigenen 3D-Druckers, kann ein 3D-Scanner einer sinnvolle Investition sein. Vor allem wenn das Gerät hohe Zuverlässigkeit und beste Ergebnisse verspricht, lohnt sich eine Investition. Kommt das Gerät dann noch aus dem Hause MakerBot, lohnt es sich auch für uns einmal einen vertiefenden Blick in die Funktionsvielfalt und Eigenschaften des Geräts zu werfen.

MakerBot Digitizer von der Seite (Bild ©: makerbot.com).
Optisch ein Hingucker. Aber auch der Preis lässt die Augen weit öffnen. 1.400 Dollar kostet der MakerBot Digitizer momentan (Bild ©: makerbot.com).

MakerBot Digitizer von oben
Der Turntable rotiert das einzuscannende Objekt am Laser vorbei. So erstellte der MakerBot Digitizer CAD-Objekte mit einer Genauigkeit von 0,5mm (Bild ©: makerbot.com).

MakerBot Digitizer Laser
Der MakerBot Digitizer setzt auf einen Laser der Klasse 1 und ist damit „ungefährlich“ und für den Hausgebrauch geeignet (Bild ©: makerbot.com).

Der MakerBot Digitizer ist im Online-Shop von MakerBot zu bestellen oder auch bei Amazon verfügbar (MakerBot-Shop | Amazon.com) und kostet nach heutigem Stand 1.4000 US-Dollar. Für den Export fallen noch Versand- und Zollgebühren an). Die einzuscannenden Objekte dürfen einen Durchmesser und eine Höhe von maximal 20cm aufweisen. Die Scan-Genauigkeit liegt bei 0,5 Millimetern und ist demnach im Verhältnis zu anderen Geräten recht genau. Das maximale Gewicht der zu scannenden Objekte darf das Gewicht von 3kg nicht überschreiten, was aber in Anbetracht der Maximalgröße auch völlig ausreicht. Nach Herstellerangaben benötigt ein Scan ca. 12 Minuten (siehe Video unten).

The Makerbot Digitizer looked too good to be true. It was a solid, compact 3D scanner that could replicate a solid object without much fuss and had a level of detail unparalleled in the home scanning market. Now it’s clear that this is much more than a compelling idea. (John Biggs, techchrunch.com)

Die vom MakerBot Digitizer erstellten Scans werden an den PC im CAD-Standardformat STL übertragen. Damit erstellt der 3D-Drucker die gescannten Objekte in einem Format, welches von 3D-Heimdruckern als auch von professionellen Druck-Dienstleistern verarbeitet werden kann. Der Allrounder-3D-scanner wird mit einer passenden Software geliefert, die für Windows, Mac und Linux geeignet ist.

 So funktioniert der MakerBot Digitizer [Video: 01:24 Min.]

Besonders positiv fällt das elegante Design des MakerBot Digitizer auf. Es ist sehr clean, elegant und überzeugt im dezenten schwarz ohne große Farbspielereien. Als Laser verwendet der 3D-Scanner einen Laser der  Laser-Klasse 1. Das bedeutet: Die zugängliche Laserstrahlung ist ungefährlich oder der Laser ist ein einem geschlossenen Gehäuse. Damit stellt der MakerBot Digitizer auch kein Problem in Haushalten mit Kinder dar.

Weitere Details zum MakerBot Digitizer

HerstellerMakerBot
ProduktnameDigitizer
Gerätetyp3D-Scanner
LaserKlasse 1
Kostenpunkt (Stand 10/13)1.400 US-Dollar
Softwarewird mitgeliefert (WIN, MAC, Linux)
ErhältlichAmazon.com
MakerBot-Shop
Starter-GuideHier ansehen (pdf | 481kb)

Erst gestern gingen wir in unserem Artikel zu den IT-Prognosen 2013 von Gartner, welche dem 3D-Drucker eine blühende Zukunft prognostizieren, auch auf die Herausforderung für die Märkte ein. Stichwort: Copyright-Verletzung. Mit dem MakerBot Digitizer und anderen 3D-Scannern ist die Fälschung von Copyright-geschützten Produkten ohne größere Schwierigkeiten für jedermann im heimischen Wohnzimmer möglich.

Was ist Eure Meinung dazu? Die Techniken der 3D-Drucker und 3D-Scanner werden immer besser. Wie können die neuen Drucktechnologien die globalen Märkte verändern? Welche Branchen sind besonders betroffen? Und welche Länder?

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