Das Unternehmen Riddell arbeitet seit 4 Jahren an der Verbesserung der Helme für Profi-Footballspieler. Wenn die Spieler auf dem Feld von dem Ball oder einem Körpertackle getroffen werden, kann das genauso heftig sein, wie ein Autounfall. Die Sportmedizin weiß mittlerweile sehr gut, was in unserem Kopf bei einem solchen Aufprall passiert
Um die Spieler besser schützen zu können, kann Riddell mit einem 3D-Scanner ein genaues Bild der Köpfe der Spieler erstellen. Der gesamte Prozess dauert nicht einmal fünf Minuten. Die Daten werden über das Tablet an die Software der Firma gesendet. Danach müssen die Spieler allerdings 4 Wochen warten, bis sie den neuen Helm tragen können.
Die Helme werden innen mit „energy managing materials“ ausgekleidet. Das Innenfutter besteht aus Hochleistungs-Composite-Polyurethan und passt sich der Kopfform exakt an.
Über die Kosten der personalisierten Helme konnten wir noch nichts herausfinden. Laut dem Unternehmen sollen die Helme aber ein ganzes Spielerleben durchhalten können und werden demnach ihren Preis haben. Zukunftsgedanken der Riddell-Ingenieure sind Sensoren und weitere Sicherheitsoptionen, die Auskunft über die Gewohnheiten der Spieler geben können (z.B. durchschnittliche Kopfneigung bei einem Aufprall oder durchschnittliche Härte). Auch das soll die Sicherheit erhöhen.
Die 3D-Druck- und -Scan-Technik findet im Sport schon vielerlei Anwendung. Mundschutz, ein Football wurde hergestellt und auch Helme von Autodesk sind in Planung. Lesen Sie mehr darüber in unserer Themenwelt oder auch täglich im kostenlosen 3D-Druck-Newsletter von 3D-grenzenlos (hier anmelden).









Eine durchaus porisitve Entwicklung. Ich spiele selbst Football in einem Verein und kenne die Gefahren und Verletzungen am eigenem Leib. Jedoch werden wir „kleinen Spieler“ wohl in absehbarer Zukunft nicht an solche Helme dran kommen. Und wenn werden sie sicherlich unbezahlbar sein für kleinere Vereine.
Lieben Gruß
George
Hallo Georg,
in welchem Verein spielst du denn? 🙂
Gruß,
Marcel