Der US-amerikanische Sporthersteller SCOTT Sports setzt seit Kurzem bei der Entwicklung neuer Produkte auf die Unterstützung von 3D-Scannern. Die Ingenieure des Unternehmens begannen zunächst mit einem einfachen 3D-Scanner-Modell und sind jetzt auf eine professionelle Variante umgestiegen, welche SCOTT Sports Zeit und Kosten bei der Produktentwicklung spart.

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Logo Scott SportsDer US-Sportartikelkonzern SCOTT Sports arbeitet bei der Entwicklung von Sportgeräten neuerdings mit Unterstützung von 3D-Scannern. Im Jahr 1958 gegründet, ist das Unternehmen mit dem Motto „No Shortcuts“ aktiv und beschreibt eine perfekte Abstimmung auf den Sport. Sicherheit, Schutz, Ergonomie, Zuverlässigkeit und natürlicher Stil stehen im Mittelpunkt.

Erste Versuche

Bertrand Didier, der Chefingenieur der Sportabteilung bei SCOTT Sports wurde in einer Live-Demo auf Creaform-Produkte aufmerksam, die auf einer Branchenmesse ausgestellt wurden. Laut einem Blog-Artikel von Creaform hatten ihn die einfache Bedienbarkeit und die hohe Genauigkeit der Creaform 3D-Scanner beeindruckt.

Erst einmal war sich der Sportartikelhersteller nicht sicher, ob die Ingenieur-Abteilung tatsächlich einen 3D-Scanner benötigte. Es wurde anfangs in einen „fast selbst gebauten“ Mini-3D-Scanner investiert und Tests durchgeführt. Es wurde dann klar, dass für eine professionelle Arbeit ein professioneller 3D-Scanner notwendig wird und der Mini-Scanner erfüllte dieses Kriterium langfristig nicht.

Scott Sports Mitarbeiter beim 3D-Scan eines Ski-Helms
Zu Beginn verwendete SCOTT Sports einen Mini-Scanner, den sie selbst gebaut haben (Bild © CNCMedia Kft.).

Beginn mit Einsatz professioneller 3D-Scanner

Die Wahl fiel schließlich auf dem HandySCAN 3D-Scanner von Creaform. Er wurde in den Workflow integriert und spielte bei der Entwicklung des neuen Skihelms SCOTT Sports Symbol 2 eine wichtige Rolle. Das Produkt konnte dadurch termingerecht geliefert werden. Laut Bertrand habe der Einsatz des 3D-Scanners mindestens einige Wochen an Versuchen und Fehlern erspart. Das Unternehmen ersparte sich auch einen Teil der Gehälter der Designer und Ingenieure sowie einige Prototypen. Die Kosten für Prototypen belaufen sich im Normalfall auf 700 bis 1.000 Euro, heißt es auf der Website von Creaform weiter.

Der Creaform 3D-Scanner wird auch für Reverse-Engineering, Dimensionskontrolle und Rendering aller Produkte verwendet. Sie werden in einer Datei gespeichert und den Herstellern als 3D-Modelle zur Verfügung gestellt, mit denen eine Kooperation besteht. Vor rund zwei Jahren erhielten NFL-Spieler ebenso personalisierte passgenaue Helme, die mit Unterstützung eines 3D-Scanners entstanden.

Scott Sports Mitarbeiter beim 3D-Scan von Ski-Schuhen
Der HandySCAN 3D-Scanner von Creaform ist der erste moderne 3D-Scanner, der bei SCOTT Sports zum Einsatz kommt (Bild © CNCMedia Kft.).

Video: Mit Unterstützung von 3D-Scannern entwickelter Symbol 2 von SCOTT Sports

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