Am Klinikum der Universität München wird seit einigen Monaten ein Ganzkörper-3D-Scanner eingesetzt, der den Mitarbeitern und Ärzten die Arbeit erleichtert. 92 Kameras erstellen in wenigen Millisekunden zahlreiche Bilder, die anschließend automatisch zu einem 3D-Modell zusammengesetzt werden. Das sorgt für ein objektives Bild und Ärzte sind bei der Operation nicht mehr auf eine subjektive Schätzung angewiesen. Das Gerät hat noch weitere Vorzüge. Wir stellen den Einsatz des 3D-Scanners im Klinikum vor.

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Am Klinikum der Universität München ist seit wenigen Monaten ein 3D-Ganzkörperscanner im Einsatz. Das moderne Gerät besteht aus zwei Bögen mit 92 hochauflösenden Kameras, die ein ganzes Zimmer einnehmen und bis an die Altbaudecke hochreichen. Dr. Giunta ist Direktor der Abteilung Plastische Chirurgie und hat vor vier Jahren einen Prototypen des Scanners in den USA erleben dürfen. Er setzte alles daran, dass der Ganzkörperscanner an das Klinikum kommt, wie das Stadtmagazin Hallo München in einer Artikelreihe berichtet.

Operationsplanung mithilfe von 3D-Modellen

Mann in 3D-Ganzkörperscanner
92 Kameras sorgen für eine sehr detailreiche Gesamtaufnahme des Körpers (Bild © Klinikum der Universität München).

Seit September 2019 erleichtert der 3D-Scanner die Planung von Operationen am Klinikum. Statt wie bisher nur ein einziges Foto zu schießen, können die Ärzte ihre Patienten mit einer Serie von Bildern, die eine Software zu einem 3D-Modell zusammensetzt, dreidimensional betrachten. Dazu muss der Patient nur wenige Millisekunden zwischen beiden Bögen stehen.

Die Software, die die Bilder zum 3D-Modell zusammensetzt, misst auch das Volumen der Körperteile, was zum Beispiel bei einer symmetrischen Brustrekonstruktion nach einer Brustkrebsoperation helfen kann. Durch die objektive Messung ist eine subjektive Schätzung des Arztes nicht mehr nötig. Computersimulationen von Operationseingriffen helfen dem Arzt bei der weiteren Planung. Das Ergebnis der Operation lässt sich damit vorab abschätzen. Mit einem neuerlichen Scan nach dem Eingriff kann das Ergebnis präzise kontrolliert werden.

Weitere Einsatzmöglichkeiten

Der 3D-Scanner zeigt auch, wie sich Muskel- oder Fettgewebe ab- und aufgebaut haben. Patienten der Plastischen Chirurgie werden immer mit dem 3D-Scanner untersucht, doch auch das Brustzentrum der Universität, die Gynäkologie und die Dermatologie arbeiten mit dem Gerät.

Gerade bei der Hautkrebsvorsorge hilft der Scanner ungemein. Er kann Muttermale 120-fach vergrößern und Veränderungen lassen sich bei einem erneuten Scan sofort feststellen. Die Untersuchung von Hauttumoren ist ebenfalls geplant. Der Ganzkörperscanner, der 220 000 Euro kostet, wird zur Hälfte von der Deutschen Forschungsgesellschaft DFG finanziert. Etwas kleiner sind die Ganzkörperscans, die am Hongkonger Adventist Hospital Tsuen Wan durchgeführt werden. Zukünftige Eltern haben dort die Möglichkeit, ein 3D-gedrucktes Modell ihres Fötus in den Händen halten zu können und diese als spezielles Erinnerungsstück aufzubewahren.

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