Zahnmedizin:

Offenes CAD/CAM-Gesamtsystem CEREC SW 4.5 bietet STL-Export

Mit CEREC SW 4.5 hat die Firma Dentsply Sirona das offene CAD/CAM-System vorgestellt, welches auch den Export der digitalen Abformungen im STL-Format ermöglicht. Die Möglichkeiten für zahnmedizinische Unternehmen und Labore finden sich in diesem Beitrag.

Die neue Software CEREC SW 4.5 wurde veröffentlicht und ist ein offenes CAD/CAM-Gesamtsystem der Softwarefirma Dentsply Sirona. Die Performance wurde optimiert, die Benutzerfreundlichkeit erhöht und liefert eine hervorragende Ergebnisqualität in der restaurativen Zahnheilkunde, der Kieferorthopädie und der Implantologie. Die Daten der digitalen Abformung lassen sich ab sofort im STL-Format exportieren. Dentsply Sirona reagiert mit der Einführung von CEREC SW 4.5 auf zwei Wünsche der Zahnärzte, einerseits wurde die Bedienung deutlich verbessert und andererseits wurde die CEREC-Restauration sowohl in der Planung als auch Fertigung erheblich vereinfacht.

Einsteiger profitieren von der guten Übersichtlichkeit und Unterstützung, während erfahrene Anwender sich über die speziellen Features freuen dürften. Die zwei Anwendergruppen gewinnen mit der optimierten Performance. Jeder gestartete Prozess läuft im Hintergrund weiter und sorgt für eine Beschleunigung der Gesamtarbeit. Die CEREC Omnicam Scans lassen sich von den Zahnärzten in Zusammenarbeit mit ihrem Dentallabor oder einer anderen klinischen Planungssoftware einsetzen. Mit der Software können Zahnärzte ihre Patienten noch schneller und einfacher versorgen.

Intelligente Tools des Programms sorgen für diese neue Einfachheit. Kompakte Symbolleisten zeigen alle Optionen, was eine Zeitersparnis beim Suchen und Scrollen mit sich bringt. Zahlreiche Schritte laufen automatisch ab, so werden Restaurationen wie Kronen, Inlays, Onlays oder Veneers automatisch definiert. Die biogenerischen Erstvorschläge wurden optimiert und auf Basis des Biokiefer-Algorithmus perfekt auf die Anatomie des Patienten abgestimmt. Sie geben Sicherheit selbst bei schwierigen anatomischen Situationen.

Die Funktion „Shade Detection“ (Farbanalyse) analysiert die Zahnfarbe des Scans und gibt die Farbe als Vita Classic oder Vita 3D Master an. Die anschließende Vorbereitung der Restauration erfolgt in zwei statt vier Schritten, indem die Modellachse eingestellt und die Präparationsgrenze mit dem Kantenfinder eingezeichnet wird. Im Anschluss nach der Prüfung der Okklusal- und Approximalkontakte kann der Schleifprozess bzw. Fräsprozess in Gang gesetzt werden.

Screenshot CEREC SW 4.5
CEREC SW 4.5 bietet auch den Export im STL-Dateiformat (Bild © Dentsply Sirona).

Die CEREC Scans können von den Zahnärzten an jedes Labor ihrer Wahl übermittelt werden. Das STL-Format gewährleistet eine Kompatibilität zu jedem geläufigen Konstruktionsprogramm, mit denen in Laboren gearbeitet wird. Bei Bedarf können die Scan-Daten in eine Implantatplanungssoftware geladen werden, was den Behandler bei der Vorbereitung der Implantation unterstützt.

Der 3D-Druck gewinnt in der Zahnmedizin immer mehr an Bedeutung. So stellte im März das Unternehmen DWS Systems mit dem DFAB einen 3D-Drucker vor, der Zahnersatz innerhalb von 20 Minuten drucken kann. Weitere Beispiele finden sich auf unserer Themenseite „3D-Druck in der Zahnmedizin“ und regelmäßig im 3D-grenzenlos Newsletter.

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