3D-Druck und VR-Technologie:

IBC 2017 – Fraunhofer HHI präsentiert neue VR-Anwendung

Auf der diesjährigen IBC in Amsterdam präsentiert das Fraunhofer HHI mit der Technologie „3D Human Body Reconstruction (3DHBR)“ eine neue VR-Anwendung, die auch auf den 3D-Druck Auswirkungen haben könnte.

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Das Fraunhofer HHI zeigt einer Pressemitteilung zufolge auf der diesjährigen IBC in Amsterdam vom 15. bis 19. September 2017 in Halle 8 auf Stand B80 eine neue VR-Anwendung. Mit der Technologie „3D Human Body Reconstruction (3DHBR)“ kann das realistische 3D-Bild eines Menschen in eine virtuelle Realität übertragen werden.

Gemeinsam mit Filmproduktionsgesellschaften wie der UFA, Triad oder Trotzkind entstanden mehrere interaktive VR-Produktionen, die die Möglichkeiten der VR-Anwendung zeigen. Im Juli dieses Jahres veröffentlichte Google mit Google Blocks eine kostenlose Virtual Reality Software, mit der auch 3D-Vorlagen für den 3D-Druck erstellt werden können.

3D-rekonstruierte Figur
Für die 3D Human Body Reconstruction werden natürliche Figuren von mehreren Kameras aufgenommen und in dynamische 3D-Modelle übertragen. (Bild: © Fraunhofer HHI)

Das revolutionäre Rekonstruktionsverfahren des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts (HHI) erzeugt natürlich wirkende dynamische 3D-Modelle echter Menschen. In Realismus und Authentizität gehen sie weit über klassische Animationen „virtueller Charaktere“ hinaus. Erstellt werden sie mittels unterschiedlicher Videoperspektiven, was eine exakte Rekonstruktion vor allem der Gestik, Mimik und Texturen (Haut, Haare und Stoff) erlaubt. Gesichtsausdrücke und sich bewegende Kleidung werden naturgetreu wiedergegeben. Im April berichteten wir, wie Facebook zusammen mit der School of Computer Science Tel Aviv eine 3D-Software zeigte, die aus einem 2D-Profilbild automatisch ein 3D-Avatar erstellen kann.

Kamera OmniCam-360 des Fraunhofer HHI
Für das 3D Human Body Reconstruction Verfahren wird eine vom Fraunhofer HHI entwickelte OmniCam-360 Kamera eingesetzt, die besonders hochauflösende Aufnahmen ermöglicht. (Bild: © Fraunhofer HHI)

Nach Fertigstellung werden die 3D-Modelle der Personen in einer virtuellen Umgebung eingebunden. Der Betrachter kann den virtualisierten Menschen per Virtual Reality-Brille aus kurzer Distanz und verschiedenen Blickwinkeln bewundern. Er begibt sich mitten in die Szene und erlebt die Story hautnah mit. Das Ergebnis ist eine völlig neue Art der Immersion und eines virtuellen Erlebnisses.

In einigen Anwendungen kann der Betrachter sich frei bewegen und in der virtuellen Umgebung mit einem Hand-Controller eine Fackel verwenden, mit der er die Szene unterschiedlich stark beleuchten kann. Die Fackel hilft ihm dabei, die Szenerie zu erkunden. Vielleicht ist es ja auch möglich, die animierten Figuren mit einem 3D-Drucker greifbar zu machen.

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