Das belgische 3D-Druck-Unternehmen Materialise hat eine Kaufoption für den Anbieter von Lösungen für Additive Manufacturing-Workflows Link3D Inc. erhalten. Materialise könnte damit den geplanten cloudbasierten Zugang zu seiner AM-Software-Plattform schneller umsetzen. Materialise und Link3D eint das Bestreben, Unternehmen beim Aufbau kosteneffizienter und produktiver 3D-Druckfabriken zu unterstützen.

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Das belgische 3D-Druck-Unternehmen Materialise hat eine Kaufoption für Link3D Inc. erworben. Link3D, bekannt für sein Manufacturing Execution Systems (MES), ist im Bereich3D-Druck-Workflows tätig. Materialise möchte mit der Akquisition Unternehmen bei der Fertigungssteuerung und dem Ausbau ihres Additive Manufacturing (AM) in Richtung Serienproduktion unterstützen.

Was verspricht sich Materialise von der Übernahme von Link3D? Materialise wäre durch diese Übernahme in der Lage, den geplanten cloudbasierten Zugang zu seiner integrierten Software-Plattform zu beschleunigen. Außerdem kann Materialise laut einer Pressemitteilung, die das 3D-grenzenlos Magazin erreicht hat, die Basis an Industriekunden in Nordamerika, Europa und im asiatisch-pazifischen Raum vergrößern.

Wer ist Link3D?

Link3D ist ein Anbieter additiver MES-Workflow-Software, die Unternehmen hilft, ihre digitalen Fertigungsprozesse über komplexe Lieferketten und IT-Umgebungen hinweg auszubauen. Die MES- und Workflow-Lösungen unterstützen den Einsatz des Additive Manufacturing zur Serienproduktion in wichtigen Fertigungsindustrien wie Luft– und Raumfahrt, Automobilindustrie und anderen Branchen und Industrien. Die MES-Lösungen von Materialise und Link3D helfen Unternehmen bei der Skalierung der 3D-Druck-Prozesse für die Großserienproduktion und der Integration in bestehende Fertigungsinfrastrukturen.

Stimmen zur geplanten Übernahme

Fried Vancraen, CEO von Materialise, sagt:

„Durch die Kooperation mit Link3D versprechen wir uns eine verbesserte Positionierung beim Kunden. So reduzieren wir ein Stück weit die Komplexität, die mit dem Einsatz des 3D-Drucks als Teil eines vernetzten, industriellen Fertigungsprozesses verbunden ist.“

Link3D Mitbegründer und CTO Vishal Singh sagt:

„Durch die Zusammenarbeit mit Materialise, einem internationalen Pionier der 3D-Druck-Industrie, wollen wir unseren gemeinsamen Anwendern Zugang zu einer stabilen und umfassenden Lösungs-Plattform bieten, damit sie die Additive Fertigung in ganz neuen Größenordnungen einsetzen können.“

Mann vor Monitor
Materialise könnte mit dem Kauf von Link3D Inc. seine SaaS-Pläne für seine Software schneller voranbringen (Bild © David Verhaeghe).

Software-as-a-Service-Modell

Materialise möchte seine gesamte Software-Suite in Form eines Software-as-a-Service-Modells (SaaS-Modell) anbieten. Kunden erhalten so einen cloudbasierten Zugang zu einer kompletten Plattform von Software-Tools, um den 3D-Druck-Prozess effizienter zu verwalten und zu steuern. Die cloudbasierte Software-Plattform soll Kunden unterschiedlichster Branchen nahtlosen und kosteneffizienten Zugang zur gesamten integrierten 3D-Druck-Software-Suite von Materialise bieten. Auch CADS Additive und designairspace haben vor Kurzem ihren neuen SaaS-Service zum Metall-3D-Druck vorgestellt.

Stefaan Motte, VP und General Manager von Materialise Software, sagt:

„Materialise und Link3D eint das Bestreben, Unternehmen beim Aufbau kosteneffizienter und produktiver 3D-Druckfabriken zu unterstützen. Wir glauben, dass die Zusammenarbeit mit dem kompetenten Team von Link3D uns helfen wird, unsere Strategie voranzubringen. So können wir unseren Kunden einen flexibleren und zuverlässigeren Zugang zu einer cloudbasierten, vereinheitlichten Software-Plattform bieten.“

Materialise hat kürzlich mehrere cloudbasierte Softwarelösungen angekündigt. Dazu gehörten die Magics Storefont, eine komplette E-Commerce- und CRM-Lösung auf einer Plattform. Und der Process Tuner, eine intuitive Online-Plattform, mit deren Unterstützung die für die Massenproduktion von 3D-gedruckten Teilen erforderliche Prozessanpassung beschleunigt wird. Über die weitere Entwicklung zu dem Thema berichten wir im 3D-Druck-Newsletter und auf unserer Themenseite „Firmenübernahmen in der 3D-Druck-Branche„.

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