Die Materialise Magics 3D Print Suite hat jetzt ein Update erhalten und verfügt damit über verbesserte Tools zur Workflow-, und Designoptimierung. Inhalte und Details zum Update werden in diesem Beitrag vorgestellt.

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Die Materialise Magics 3D Print Suite hat jetzt ein Update erhalten und verfügt damit über verbesserte Tools zur Workflow-, und Designoptimierung. Anwender können dadurch auch in kürzerer Zeit als bisher Metallstützstrukturen erzeugen, Laser-Sinter-Plattformen dichter bepacken und eine höhere Anzahl Bauteile auf Stereolithographie-, DLP- und FDM-Plattformen platzieren. Materialise Magics 22 sorgt für eine Unterstützung des 3D-Druck-Workflows, egal welche Technik der Anwender einsetzt.

Wie Thomas Moens, der Senior Product Director bei Materialise ist, berichtet, wurde die Reibungslosigkeit im Datenvorbereitungs-Workflow von Beta-Testern als einer der größten Vorteile dieser neuen Version genannt.

Zu den weiteren Optimierungen gehören Bauzeitabschäzung, Teileliste, Perforations-, und Etikettenwerkzeuge. Im Sintermodul sorgten zeitsparende Erweiterungen für eine Geschwindigkeitssteigerung von zwanzig Prozent, bezogen auf der 3D-Verschachtelung und zirka 30 Minuten pro Bauteil bei einer Multiplattform-Verschachtelung.

Materialise Inspector
Materialise Inspector – 3D-Druck-Software (Bild © Materialise).

In Materialise Magics 22 sind zusätzlich neue Design-Features enthalten, wie die Wabenstruktur, die zu einer Gewichtsreduzierung führt, ohne dabei die Stabilität negativ zu beeinflussen. Mit dem Shelling-Feature wird der Materialverbrauch ohne Veränderung am funktionalen Design reduziert.

Das Magics-Modul, welches Simulationswerkzeuge in den Dateivorbereitungsprozess integriert, soll den Anwender umfassend über den additiven Fertigungsprozess informieren, die Effizienz steigern und die Ausschussrate im Zuge des Fertigungsablaufs senken.

Der Materialise Inspector senkt Kosten und sichert die Qualität, indem die optimalen Maschinenparameter definiert werden. Mit der Materialise Control Platform werden 3D-Drucker mit 3D-Druck-Software verbunden und sollen einen schnellen Markteintritt für neue Maschinen ermöglichen. Spezialisierte Beratung für OEMs bietet der Hersteller ebenfalls an, falls sie Unterstützung bei der Kalibrierung, Lua-Scripting und weitere Bereiche benötigen.

Materialise Magics Print Metal richtet sich an Anwender von 3D-Metalldruckern, deren Arbeit vereinfacht wird. Geboten werden eine Datenvorbereitung und Job-Datei-Generierung. Im September haben Materialise und Simufact eine Kooperation bei der Software für 3D-Metalldruck vereinbart. Im Oktober berichteten wir über die Übernahme des Gussteile-Zulieferers ACTech durch Materialise, um die Entwicklung eines eigenen Metallkompetenzzentrums voranzutreiben. Mehr News zum Unternehmen auch auf unserer Themenseite Materialise.

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