Wer eine Drohne hat, kann die Welt aus völlig neuen Winkeln betrachten. Doch nicht nur das, eine Drohne lässt sich auch sehr gut dafür einsetzen, um 3D-Modelle zu erstellen. Nach einem Flug mit der Drohne muss das Ergebnis im Anschluss mit einer Photogrammetrie-Software bearbeitet werden. Richtig gute Software kostet allerdings zurecht auch richtig viel Geld. Die Software Skydio zum Beispiel wird für 2.999 USD (rund 2.540 EUR) pro Jahr angeboten. SkyBrowse ist mit seinen 99 USD (rund 84 EUR) pro Monat nur bedingt günstiger. Der Autor David MacQuarrie von der Website dronedj.com, ein begeisterter Drohnen-Nutzer, erklärt auf der Website, wie er die kostenlose Software Meshroom für die Fertigung eines 3D-Modells verwendet.

Wie funktioniert Meshroom?

Original aus dem Skulpturengarten und 3D-gedruckte Kopie
Eine Drohne eignet sich für das Erstellen von 3D-Modellen (im Bild: Original und 3D-gedruckte Kopie)(Bild © David MacQuarrie).

Meshroom gibt es für Windows und Linux. Wird es mit den einzelnen Frames eines Rundum-Videos eines Objekts gefüttert, dann berechnet die Software, wie das Objekt im 3D-Raum aussieht. Als Beispiel macht MacQuarrie ein Video von einer Skulptur in Toronto mit seiner DJI Mini2, die zudem über eine Quickshot Circle-Funktion verfügt. Damit gelang ihm eine 360-Grad-Aufnahme der Statue, die er um ein paar Nahaufnahmen des Gesichts der Statue ergänzte.

Screenshot Meshroom
Die kostenlose Software Meshroom benötigt viele Standbilder aus dem Video (im Bild zu sehen) (Bild © David MacQuarrie).

Die Software Meshroom benötigt Standbilder aus dem Video, um das Modell zu berechnen. Wenn es sich um ein kurzes Video handelt, kann ein kostenloses Tool wie Online Convert verwendet werden. Das Video wird dann als JPEG-Sequenz gerendert, wodurch die Standbilder generiert werden. Alle relevanten Standbilder in das Feld auf der linken Seite in Meshroom gezogen werden. Je mehr desto besser, 100 sollten es schon sein.
Dann kann der Prozess gestartet werden. Ist der länger dauernde Prozess fertig, gibt Meshroom das Ergebnis als .obj-Datei aus. Wer das Ganze nun mit einem 3D-Drucker drucken möchte, der muss alles aus dem Objekt entfernen, was nicht gedruckt werden soll.

Drohnen gewinnen an Beliebtheit. Das zeigte sich auch im Abiturprojekt von Merlin Muth von der Gesamtschule Haspe. Dieser stellte eine Drohne mit 3D-gedruckten Komponenten her.

Photogrammetrie mit dem Handy

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