Finanzierung gesicht:

3D-Stift CreoPop erhält 1,2 Millionen US-Dollar

Das Unternehmen CreoPop aus Singapur konnte sich für seinen gleichnamigen 3D-Stift eine Finanzierung von 1,2 Millionen US-Dollar sichern. Das Kapital erhielt CreoPop zusätzlich zu den 186.000 US-Dollar, die über Kickstarter von Unterstützern eingesammelt worden waren.

Creopop 3D-StiftNach der Finanzierung aus Crowdfunding, von 186.000 US-Dollar, erhält CreoPop jetzt eine weitere Finanzierung. Diesmal von über eine Million US-Dollar. Im Gegensatz zu anderen 3D-Stiften ist der CreoPop kindersicher und ungefährlich für Kinder, da er über keine Metallspitze verfügt. Die für 3D-Stifte überlicherweise eingesetzte Metallspitze erhitzt und schmelzt den Kunststoff, um daraus dreidimensionale Objekte zu „zeichnen“.

Der CreoPop hingegen wurde mit einem UV-Licht ausgestattet und verwendet lichtempfindliches Harz zur Herstellung von 3D-Objekten. Es ist die weltweit erste Firma, die einen 3D-Druckstift entwickelte, der Tinten-Harz als Druckmaterial verwendet. Mitte letzten Jahres berichteten wir über den CreoPop ausführlich unter der Schlagzeile „CreoPop: Neuer 3D-Stift setzt auf Licht statt Hitze„.

Ein weiterer Vorteil von CreoPop, der zu der Millionen-Finanzierung geführt haben könnte: Die damalige Crowdfunding-Kampagne wurde früher gestartet als die vom direkten Konkurrenten Polyes Q1. Die mediale Aufmerksamkeit von Polyes Q1 war deutlich geringer. Diese „Branding“-Vorteil von CreoPop nehmen Investoren natürlich gerne mit.

Der Kaufpreis des CreoPop 3D-Stiftes soll sich auf 119 US-Dollar belaufen. Nach Angaben des Firmengründers Andreas Birnik beginnt der Verkauf von CreoPop im zweiten Quartal dieses Jahres. Wir auch bei vorherigen News informieren wir unsere Leser darüber wie gewohnt in unserem kostenlosen 3D-Drucker-Newsletter.

Beispiel CreoPop
Der CreoPop eignet sich zur Förderung der Kreativität von Kindern. Und Erwachsenen ebenso (Bild © CreoPop)

Seit Dezember 2014 befindet sich der CreoPop im chinesischen Shenzhen in der Produktion. Eine Gefahr sieht Birnik im möglichen IP-Diebstahl und einem Klon, der früher auf den Markt kommen könnte. Birnik sieht den CreoPop aber durch drei Patente geschützt. Die Tinte wird in Russland hergestellt und das Team arbeitet an zwei neuen Produkten aus dem Bereich 3D-Druck.

Auf dem Markt gibt es bereits einige 3D-Stifte wie den 3D Doodler, den Lixpen oder den Pearl FX1-free um nur einige zu nennen. Auch im medizinischen Bereich wird am Einsatz von 3D-Stiften geforscht. So ist es das Ziel mit dem BioPen Knochenmasse zu drucken. Einsatz finden 3D-Stifte auch in der Kunst, wie wir in einem über Adriana Restrepo erst letzte Woche berichteten.

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