
Als Grund für seine Empfehlung zum Kauf der Aktie nennt Kauper den Schwerpunkt der Firma, der auf die Herstellung von 3D-Metalldruckern fokussiert ist. Die 3D-Drucker können Komponenten unter anderem für Flugzeugturbinen, Schiffsturbinen, Bohrer oder Implantate herstellen. In der Automobilindustrie könnte sich der 3D-Druck zu einer wichtigen Fertigungstechnologie entwickeln.

Im Jahr 2018 rechnet SLM Solutions mit einer Umsatzsteigerung auf 125 Millionen Euro nach 85 Millionen Euro im Vorjahr. Das langfristige Ziel bis 2022 einen Jahresumsatz von 500 Millionen Euro zu erreichen, bliebe Kauper zufolge unberührt. Die Aktie habe sich nach den enttäuschenden letzten Geschäftszahlen noch nicht erholt und bewege sich um die 200-Tages-Linie, mit einem weiteren Wachstum aber sei sehr wahrscheinlich zu rechnen. Auf der vergangen formnext Ende letzten Jahres hatte SLM Solutions mit dem SLM 800 einen neuen 3D-Metalldrucker vorgestellt und konnte für ihn bereits einen Großauftrag von 20 Einheiten mit Erfolg verbuchen.






