Derzeit verzeichnet der 3D-Drucker-Hersteller SLM-Solutions ein Rekordtief bei seinem Aktienkurs. Grund sind die Senkung der Umsatz- und Gewinnprognose für das laufende Jahr 2018. Das Unternehmen nennt dafür auch die Gründe. Und berichtet auch von personellen Veränderungen mit dem bevorstehenden Austritt des Finanzchefs.

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Nach einer Senkung seiner eigenen Umsatz- und Gewinnprognose für das aktuelle Geschäftsjahr stürzt der 3D-Drucker-Hersteller SLM Solutions mit seinem Aktienkurs auf ein Rekordtief ab. Im Jahr 2018 rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz von 90 bis 100 Millionen Euro, während die Schätzung zuvor noch bei 115 bis 125 Millionen Euro lag.

Gewinnmarge nur noch im einstelligen Prozentbereich – Gründe für Rückgang auch genannt

Die Gewinnmarge vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) wird den Berechnungen zufolge nur noch im einstelligen Prozentbereich liegen. Im Vorfeld lag die Prognose bei 11 bis 13 Prozent. Als Grund für die Umsatz-, und Gewinnwarnung gab SLM Solutions eine verzögerte Auslieferung an einen Kunden aus Asien an. Vom Kunden sei eine für die Herstellung von Referenzbauteilen erforderliche Maschine beschädigt worden und daher könne die Anlage keine Bauteile mehr drucken. Nach Herstellerangaben wird sich die Verzögerung bis ins Jahr 2019 ziehen.

Aktieneinbruch von SLM Solutions
Der Einbruch der Aktie von SLM Solutions ist im 5-Tage-Chart deutlich zu erkennen (Bild © 3D-grenzenlos Magazin, Screenshot google.de).

Finanzchef verlängert Vertrag nicht

Der Finanzchef und Vorstandssprecher Bögershausen verlängert wegen persönlicher Gründe seinen Vertrag nicht über Juni 2019 hinaus. Ein neuer Vorstandschef soll nun gefunden werden. Der Aufsichtsrat wird dafür zeitnah Gespräche führen. Laut Commerzbank-Analyst Adrian Pehl sei eine Überprüfung der Konzernstrategie erforderlich und auch die Verlässlichkeit der Kundenbeziehungen wird infrage gestellt.

Von Wachstum und Schwierigkeiten

Im Jahr 2017 erzielte SLM Solutions einen Umsatz von 82,5 Millionen Euro und 3,7 Millionen Euro Verlust. Im September 2018 schied der Hersteller aus dem TecDax-Index aus. Der Hedgefonds Elliott des US-Investors Paul Singer hält mit 18,9 Prozent die größte Beteiligung an dem Unternehmen. SLM Solutions eröffnete sein neues Kompetenzzentrum im August dieses Jahres in Lübeck-Genin, welches ideale Rahmenbedingungen für Wachstum und Innovationen bieten soll. Anfang Oktober 2018 gab SLM Solutions einen verstärkten Fokus auf Normungsarbeit und Standardisierung beim industriellen 3D-Druck bekannt. Das 3D-grenzenlos Magazin berichtet  regelmäßig über die Entwicklungen der Unternehmen in der 3D-Druck-Branche (Newsletter abonnieren).

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