
Der Mond als Werkstatt für den 3D-Druck

Das 18-monatige Projekt hatte das ehrgeizige Ziel, den Mond als Rohstoffquelle zu nutzen. Das bedeutet, dass Schrottmetalle, welche aus alten Missionen oder Satelliten zurückbleiben könnten, in hochwertige 3D-gedruckte Teile umgewandelt werden. Hierbei wurde auch die mögliche Beeinträchtigung durch lunaren Staub berücksichtigt.
Herausforderungen und Erfolge
Die Herausforderung bestand nicht nur in der Entwicklung eines nachhaltigen Prozesses, sondern auch in der Anpassung an die extremen Bedingungen des lunaren Umfelds. Dennoch gelang es Incus, trotz der schwierigen Umstände, recyceltes Titanpulver mittels 3D-Druck in qualitativ hochwertige Teile umzuwandeln.
Die LMM-Technologie hat hierbei den Vorteil, dass sie ohne zusätzliche Stützstrukturen auskommt und einen nachhaltigen Zero-Waste-Arbeitsablauf ermöglicht.
Weitere Schritte und Implikationen
Die erfolgreiche Umsetzung des Projekts ebnet den Weg für die zukünftige Raumfahrt und die Entwicklung von nachhaltigen Mondbasen. Dr. Gerald Mitteramskogler, CEO von Incus, betonte, dass weitere Fortschritte in den Metallrecycling-Technologien dazu beitragen werden, noch stabilere Sinterprozesse für den Mond zu ermöglichen.
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