Additive Manufacturing Technologies (AMT) hat in der Finanzierungsrunde Serie B Finanzmittel in Höhe von 11 Mio. britischer Pfund einsammeln können. Damit möchte das Unternehmen seine Nachbearbeitungssysteme für den 3D-Druck weiter voranbringen. Auf der formnext 2021 wird AMT eine Auswahl seiner Produkte in Deutschland vorstellen.

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Der britische Hersteller von Nachbearbeitungssystemen für die 3D-Druck-Industrie Additive Manufacturing Technologies (AMT) erhielt laut einer Pressemitteilung in einer Finanzierungsrunde der Serie B 11 Mio. GBP (rund 13 Mio. EUR). Foresight Williams Technology Funds leitete die Finanzierung, durch die AMT nun über ein Gesamtkapital von 18 Mio. GBP (21,3 Mio. EUR) verfügt. Die Investoren Saint-Gobain Surface Solutions und 15th Rock Ventures und die bestehenden Investoren DSM Venturing, Midwest Additive Ventures und NPIF – Mercia Equity France leisteten zusätzliche Beträge.

Finanzierung des PostPro SF-Finishing Systems

Das Unternehmen wird die Finanzierung dazu nutzen, um sein neues chemisches Dampf-Oberflächen-Finishing-System PostPro SF sicherzustellen, die Lieferung seines kommenden PostPro DMS-Produkts zu unterstützen und den täglichen kommerziellen Betrieb zu skalieren.
AMT wird in sein wachsendes IP-Portfolio investieren, das 40 erteilte und angemeldete Patente umfasst.

Joseph Crabtree, CEO und Gründer von AMT, sagte:

„Wir sind stolz darauf, dass alle unsere derzeitigen Investoren unsere Fortschritte anerkannt haben und unsere Vision, die 3D-Druck-Industrie zu transformieren, weiterhin unterstützen. Diese Investition wird es uns ermöglichen, unsere End-to-End-PostPro-DMS-Plattform, für die wir bereits Bestellungen entgegengenommen haben, zu kommerzialisieren und zu skalieren und unsere Vision zu verwirklichen, 3D-Druck als praktikable Alternative zur traditionellen Fertigung einzusetzen.“

AMT Senior Management Team -Top LR: Luis Folgar (EVP Americas) und Joseph Crabtree (CEO & Gründer). Unten LR: Manish Dev (CFO/COO) und Viktor Pap-Kovacs (CTO)
Das Management-Team von AMT: Luis Folgar (EVP Americas) und Joseph Crabtree (CEO & Gründer). Unten LR: Manish Dev (CFO/COO) und Viktor Pap-Kovacs (CTO) (Bild © AMT).

Nachbearbeitung im 3D-Druck

AMT geht davon aus, dass sich die 3D-Druck-Industrie in den nächsten zehn Jahren um das Zehnfache skalieren wird. Immer mehr Unternehmen nutzen die additive Fertigung für die Produktion von Endanwendungen.
3D-Drucker bieten ein immer größeres Durchsatzpotenzial. Das Entpulvern zur Oberflächenveredelung ist immer noch ein sehr manueller Arbeitsablauf, um 3D-gedruckte Polymerteile fertigzustellen, bevor sie versendet oder montiert werden.

Diese manuellen Schritte machen nicht nur bis zu 60 % der Kosten eines Teils aus, sondern sind auch extrem zeitineffizient und können zu hohen Teilebruchraten führen. So ist die Technologie für Großserienanwendungen unbrauchbar. Um die additive Fertigung wirklich zu skalieren und zu industrialisieren, benötigt die Industrie automatisierte Nachbearbeitungssysteme.

Crabtree ergänzt:

„Obwohl es den 3D-Druck schon seit mehr als 20 Jahren gibt, beginnen wir erst jetzt, den Übergang vom Prototypenbau mit geringen Stückzahlen zur maßstabsgetreuen Endanwendungsfertigung zu sehen. Unsere automatisierte 3D-Druck-Teile-Finishing-Plattform ermöglicht es Blue-Chip-Unternehmen, alles von kritischen medizinischen Zulieferern bis hin zu Industriekomponenten herzustellen.“

AMT wird das Kapital nutzen, um das PostPro DMS im Jahr 2022 auf den Markt zu bringen. Die „End-to-End-Plattform für die Nachbearbeitung“ ergänzt das bestehende Portfolio von AMT an PostPro SF Dampfglättungsgeräten und PostPro DP Entpulverungssystemen. Das Unternehmen wird auf der formnext vom 16. bis 19. November 2021 unter anderem seine Produkte wie PostPro3D und PostPro3D Pro in Halle 12.1 Stand C139 vorstellen.

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