Der 3D-Drucker-Hersteller Markforged hatte erst im März 2019 82 Millionen US-Dollar an Finanzierungskapital erhalten. Der Risikokapitalzweig der CIA, namentlich als In-Q-Tel bkannt, hat dem aufstrebenden Unternehmen jetzt weitere Mittel in Millionenhöhe zukommen lassen. Markforged erklärte, dass sie eine strategische Investitionsvereinbarung mit In-Q-Tel eingegangen sind.
3D-Drucker von Markforged beim US-Militär

Markforged hat erfolgreich kostengünstige 3D-Metalldruck– und Faserverstärkungssysteme im Militär– und Waffensektor. Das US-Militär hat Hunderte von Markforged-Maschinen im Einsatz, darunter auch das erste Metallsystem, das Einsatzkräfte bei Kampfhandlungen unterstützen soll. Die Einsätze wurden auf drei Kontinente ausgeweitet.
Das US-Militär hat viele Mittel zur Verfügung, um 3D-Druckanwendungen auszuprobieren. Die III Marine Expeditionary Force verwendet den 3D-Drucker Metal X, um im asiatisch-pazifischen Raum Reparaturen für die US-Besatzung auszuführen. Es ist davon auszugehen, dass Markforged die Investition von In-Q-Tel akzeptieren wird.
Markforged und Endloskohlefasern
In-Q-Tel hat bereits andere Unternehmen unterstützt, wie zum Beispiel Voxel8, Fuel3D und Arevo. Arevo entwickelt eine 3D-Drucktechnologie für Endloskohlefasern, die sich von jener von Markforged unterscheidet. Bisher gab es nur 3D-Drucksysteme von Markforged in der Größe von Desktop-3D-Druckern, die die additive Fertigung mit kontinuierlicher Faserverstärkung ermöglichen. Arevo denkt da im größeren Rahmen und baut Maschinen, die einen ganzen Fahrradrahmen ermöglichen, also großformatige 3D-Objekte. Vorimprägnierte Faserabscheidungen werden bei Arevo über einen lasermontierten Roboterarm abgeschieden. Bei Markforged ähnelt der Prozess dem Desktop- FDM / FFF-3D-Druck.
Jüngst hieß es, dass Metal X für den 3D-Druck von kundenspezifischen Schneidewerkzeugen für Guhring UK eingesetzt wird. Zum Beginn des Monats erhielt Markforged als erstes und einziges Unternehmen aus der additiven Fertigungsindustrie die Sicherheitszertifizierung nach ISO / IEC 27001. Diese internationalen Standards zeigen, dass das Unternehmen fähig ist, Datenschutz, Integrität, Vertraulichkeit und Verfügbarkeit in seiner gesamten Produktlinie sicherstellen zu können und zeigt, dass globale 3D-Druckunternehmen sich weiter entwickeln und so zunehmend ihren festen Platz in der Industrie finden.






