Shapeways, einer der Pioniere im Bereich des 3D-Drucks, hat Insolvenz angemeldet. Diese Nachricht folgt auf die kürzliche Integration von Sculpteo in das neu gegründete Unternehmen Forward AM, das von BASF ausgegliedert wurde. Shapeways, das lange Zeit als Vorreiter der Additiven Fertigung galt, hat die Erwartungen nicht erfüllen können.

Finanzielle Schwierigkeiten nach Börsengang

Seit Shapeways 2021 durch eine SPAC-Fusion an die Börse ging, sind die Aktien des Unternehmens kontinuierlich gefallen. Trotz stabiler Umsätze im Jahr 2022 konnten die Erwartungen der Investoren nicht erfüllt werden. In den letzten Quartalen war das Unternehmen auffällig still über seine finanziellen Ergebnisse.

Shapeways Plant Manager Jules Witte bestätigte die Insolvenz in einem LinkedIn-Beitrag:

„Früher in dieser Woche musste ich unserem engagierten Team die schwierige Nachricht von der bevorstehenden Insolvenz von Shapeways überbringen. Dies war ein trauriger Moment in meiner fast 12-jährigen Reise mit Shapeways, in der ich die Menschen, die Herausforderungen und die Möglichkeiten, neue Technologien zu einem ausgereiften Fulfillment Dienst zu skalieren, sehr geschätzt habe.“

Witte betonte auch die Erfolge und Effizienz des Produktionsstandorts in Eindhoven.

Herausforderung und Expansion

Shapeways begann als einer der ersten Online-B2C- und B2B-3D-Druckdienste in Eindhoven. Das Geschäftsmodell war von Anfang an herausfordernd, wobei erhebliche Anfangsinvestitionen durch die Unterstützung von Hardwareunternehmen wie EOS, 3D Systems und Stratasys ermöglicht wurden. Das Unternehmen expandierte in die USA und errichtete ein neues Hauptquartier in New York. Trotz dieser Expansion und einer stabilen Produktionsbasis geriet das Unternehmen nach dem Börsengang unter Druck.

Im Gegensatz dazu verfolgte Sculpteo einen anderen Weg und wurde 2019 von BASF übernommen. Diese Übernahme ermöglichte es Sculpteo, sein Geschäft ohne den Druck der Investoren weiter auszubauen. Jetzt arbeitet Sculpteo als mittelständisches Unternehmen innerhalb von Forward AM Technologies weiter.

Zukunftsaussichten und Marktsituation

Trotz der Insolvenz plant das Team von Shapeways, das Geschäft in Eigenregie fortzuführen. Witte und andere im Shapeways-Team sind „zuversichtlich über den soliden Betrieb“ und bereiten sich darauf vor, das Geschäft auf eigene Rechnung neu zu starten. Interessierte Parteien wurden aufgefordert, Geschäftsmöglichkeiten zu erkunden.

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