Die beiden Unternehmen GENERA und Henkel gaben bekannt, dass sie die Serienproduktion in der additiven Fertigung voranbringen wollen. Genera trat dazu der offenen Materialplattform von Henkel bei. Mit einem 3D-Druck-Beispiel für KTM E-Technologies konnten sie die Möglichkeiten ihren beiden Technologien bereits unter Beweis stellen.

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Die beiden Unternehmen Genera und Henkel arbeiten gemeinsam daran, die Serienproduktion in der additiven Fertigung voranzubringen. Das berichten sie dem 3D-grenzenlos Magazin in einer Pressemitteilung. Genera wird über die offene Materialplattform von Henkel additive Fertigungslösungen im Produktionsmaßstab anbieten. Die Unternehmen werden zusammen an ihren jeweiligen Schwerpunkten arbeiten, um eine neue Produktionsstufe für die Automobil– und Gesundheitsbranche zu ermöglichen.

3D-Druck mit dem Genera G2/F2-System

Das Genera G2/F2-System für Stereolithografie (SLA und DLP) schafft einen sicheren, reproduzierbaren und ganzheitlichen Prozess für die schnelle Fertigung von funktionellen 3D-Bauteilen. Das System hatten wir bereits Ende letzten Jahres erstmals vorgestellt. Die in der G2 gedruckten Teile werden im „Shuttle“ abgelegt und zur Finishing Unit F2 transferiert. Auf einem RFID-Tag (Speicherchip) sind alle Daten des Workflows mit den Nachbearbeitungsdaten gespeichert. Der Produktionsprozesses wird dabei durchgehend dokumentiert durch das Erfassen des Druckvorgangs, des Waschens und des Nachhärtens. Gerade in der Automobil- und der Gesundheitsbranche ist das für Qualitätskontrolle, Zuverlässigkeit und Reproduzierbarkeit von großer Bedeutung.

Sam Bail, Head of Sales für den 3D-Druck bei Henkel, erklärt:

„Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit GENERA Anwendungen zu entwickeln, die einen positiven Beitrag für verschiedene Branchen bewirken können. Unser Ziel ist es, mit der additiven Fertigung die Produktion in großem Maßstab voranzutreiben. Wir sind davon überzeugt, dass die Loctite 3D-Druckmaterialien durch die Zusammenarbeit mit dem richtigen Ökosystempartner dafür ein wichtiger Baustein sind.“

Genera G2/F2-System
Das GENERA G2/F2-System (im Bild) für Stereolithografie (DLP) schafft einen sicheren, reproduzierbaren und ganzheitlichen Prozess für die schnelle Fertigung von funktionellen 3D-Bauteilen (Bild © Genera/Henkel).

Anwendungsbeispiel mit KTM E-Technologies

Anhand des Bedarfs von KTM E-Technologies an Prototypenteilen mit elastischen Materialien zeigt sich, wie mit dem vollständig integrierten Verfahren von Genera und der Loctite 3D-Elastomer-Photopolymerreihe eine komplexe Design-Herausforderung mit Hilfe von 3D-Druck erfolgreich gelöst wurde. Es sollten Sitze mit funktionaler Lattice-Struktur entwickelt werden. Die Größe, Qualität und Standards, die für die Prototypenteile erforderlich waren, waren mit vielen industriellen 3D-Druckern nicht möglich, heißt es in der Mitteilung der Unternehmen. Lattice-Strukturen aus Loctite 3D 8195 konnten jedoch mit dem G2/F2-System hergestellt werden.

Henkel und GENERA wollen das Portfolio an für den GENERA-Prozess geeigneten Materialien erweitern.

3D-gedruckte Gitterstrukturen
Mit dem G2/F2-System von Genera und dem Material von Henkel waren Sitze mit funktionaler Lattice-Struktur möglich (im Bild)(Bild © Genera/Henkel).

Dr. Klaus Stadlmann, CEO und Gründer der GENERA Printer GmbH, sagt:

„Wir freuen uns sehr, unser Materialportfolio auf mehr als zehn Loctite 3DP-Harze zu erweitern und damit mehr Anwendungen am Markt zu bedienen, die auf unserem G2/F2-System validiert wurden. Partnerschaften wie die mit Henkel werden die Einführung des DLP-basierten 3D-Drucks für die Serienproduktion vorantreiben und das Versprechen des 3D-Drucks erfüllen.“

Video zur Kooperation von Genera und Henkel mit KTM E-Technologies

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