

Professor Lars-Erik Rännar von der Mittuniversitetet erklärte:
„Wir haben bereits das erste Projekt gestartet, bei dem wir eine neue Legierung für den Markt entwickeln und industrialisieren wollen – ein superduplexer Edelstahl, der sowohl extrem fest als auch korrosionsbeständig ist. Ich bin zuversichtlich, dass wir durch diese Zusammenarbeit weitere Projekte dieser Art anstoßen können.“
Fokus auf Materialentwicklung und Technologieförderung
Im Rahmen der Vereinbarung bleibt die neue EBM-Maschine im Besitz von Sandvik, während die Universität für Betrieb und Wartung verantwortlich ist. Ziel ist die Weiterentwicklung der Osprey-Produktlinie, um die Industrialisierung des Metall-3D-Drucks weiter voranzutreiben.
„Sandvik ist ein Vorreiter im Bereich der additiven Fertigung und bietet führende Expertise entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von Metallpulver bis zum fertigen Bauteil“, erklärte Mikael Schuisky, VP und Leiter der Geschäftseinheit Additive Manufacturing bei Sandvik. Besonders betonte er die Bedeutung der superduplexen Edelstahllegierungen, die Sandvik seit Jahrzehnten perfektioniert. Bereits Anfang des Jahres hatte Sandvik seine Fähigkeit zur Verarbeitung von Osprey 2507-Pulver mittels L-PBF (Laser Powder Bed Fusion) unter Beweis gestellt.
Professor Rännar ergänzte, dass die Partnerschaft auch die Attraktivität der Universität für nationale und internationale Studierende im Bereich der additiven Fertigung steigern werde.
Mehr Möglichkeiten für Forschung und Lehre
Die neue EBM-Maschine bietet nicht nur mehr Kapazitäten für Forschungsprojekte, sondern auch einmalige Möglichkeiten, Materialien zu analysieren und zu fertigen. In der Vergangenheit war die bestehende Anlage der Universität stark ausgelastet. Die neue Technologie erlaubt nun eine präzisere Steuerung des Schmelzprozesses, was völlig neue Forschungsansätze ermöglicht.
Rännar sagt abschließend:
„Man kann sagen, dass wir von der Lösung eines Puzzles mit vorgegebenen Teilen zu einer Situation übergehen, in der wir die Teile selbst designen können. Dadurch eröffnen sich völlig neue Wege, Metallpulver zu festen Materialien zu verschmelzen, mit großartigen Chancen für Forschung und Industrie.“






