Vergangene Woche hat Siemens sein neuestes 3D-Druck-Innovationszentrum vorgestellt. In Kooperation mit Material Solutions wird Siemens Gas and Power dort neue Lösungen für den industriellen 3D-Druck entwickeln. Bei der Eröffnung wurden bereits Ideen wie eine autonome Drohne vorgestellt.

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In der vergangenen Woche hat ein Innovationszentrum in Orlando eröffnet. Auf 17.000 Quadratmetern werden künftig Siemens Gas and Power und Materials Solutions zusammenarbeiten. Die Kollegen vom US-Magazin „3D Printing Industry“ waren auf der Eröffnungsfeier und haben die Veranstaltung auf ihrer Website zusammengefasst, worüber wir infolge berichten.

Fertigung von Titanbauteilen

3D-Druckzentrum Eröffnung
Siemens hat in der vergangenen Woche ein neues 3D-Druckzentrum eröffnet (Bild © Dayton Horvath for 3D Printing Industry).

Laut Vinod Philip, CEO von Siemens Service Power Generation bringt das Zentrum Disziplinen, Hintergründe und Funktionen zusammen, um in Partnerschaft mit Kunden, Partnern und Lieferanten zusammenzuarbeiten.

Zahlreiche Vertreter aus wichtigen Branchen waren bei der Werksbesichtigung anwesend, die mit dem neuen 3D-Drucker EOS M400-4 begann. Dieser ist für die Herstellung von Titanbauteilen vorgesehen. EOS hat im Mai 2019 neue Materialien vorgestellt, die unter anderem für das EOS M400 System verwendet werden können.

Lösungen für Hochleistungsindustrien

Das Innovationszentrum wird mit EOS M400-4- und EOS M290-Systemen in einer ITAR-kontrollierten Umgebung externe Kunden in der Luftfahrt– und Raumfahrt und anderen Hochleistungsindustrien bedienen. Es sind bereits Erweiterungspläne für ein drittes System in Arbeit, weshalb auch verschiedene Inspektions- und Bearbeitungsfunktionen für die Herstellung von Laserpulverbettteilen vorgestellt wurden.

Im Innovationszentrum befinden sich weitere Einrichtungen wie zwei Fanuc-Roboterarme zum Fräsen, Schleifen und Bestücken, ein Siemens-Röntgen-CT-Scanner, neun Markforged- Materialextrusionsdrucker und eine Werkstatt mit verschiedenen 3/5-Achsen-CNC-Bearbeitungen und -Drähten Ausrüstungen zur Herstellung elektrischer Entladungen (EDM).
Vor Ort wird an der Entwicklung von Werkzeugen, Komponenten und patentierbaren Ideen gearbeitet.

» Erfahren Sie hier mehr zum Thema der Additiven Fertigung von und bei Siemens

Inspektionsdrohne als Beispiel

Autonome Drohne Siemens
Bei der Eröffnung wurde auch eine autonome Drohne vorgestellt (Bild © Dayton Horvath for 3D Printing Industry).

Mit einer Drohne wurde bereits das Potenzial realisiert, dass sich Siemens von diesem Zentrum erwartet. Die Inspektionsdrohne ist maßgeschneidert und vollautonom. Sie sammelt optische Bilder und Wärmekarten von Triebwerken, die in einem 3D-Modell für Experten gerendert werden. Problembereiche wie Ineffizienzen in der Anlage oder Bedenken in Bezug auf korrodierte Strukturen können so aus der Ferne untersucht werden.

Mehrere hochwertige Komponenten für Industriegasturbinen werden vorgestellt, um zu zeigen, wie man bereits von der Kooperation profitiert. Statt aus zwölf Teilen besteht ein Verbrennungsteil für 800H-Motoren nur noch aus einem additiv gefertigten Teil. Es wurde erfolgreich qualifiziert und ist nun mit 1000 Teilen pro Jahr in Serienproduktion.

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