SPEE3D LogoDas Metall-3D-Druck-Unternehmen SPEE3D hat in einer Pressemitteilung auf seiner Website die Zusammenarbeit mit der britischen Armee angekündigt. Diese möchte die Metall-Kaltsprüh-Drucktechnologie von SPEE3D einführen, um damit ungeplante Reparaturfähigkeiten zu entwickeln.

Metall-3D-Druck von SPEE3D in der britischen Armee

Die britische Armee hat den kürzlich eingeführten XSPEE3D-Drucker erworben und für die Zusammenarbeit einen Zweijahresvertrag mit SPEE3D unterzeichnet. Die Experten des Unternehmens werden mit den Royal Electrical and Mechanical Engineers der britischen Armee Schulungskurse anbieten. Die Armee benötigt für den 3D-Druck eine Lösung, die in der Lage ist, schnell Teile aus bekannten Legierungen herstellen zu können. Damit sollen Echtzeitanforderungen auch auf dem Feld erfüllt werden. Laut SPEE3D wurde der Metall-3D-Drucker XSPEE3D für diese Anforderungen entwickelt.

Der 3D-Drucker kann in einem Standard-Versandcontainer mit allen Zusatzgeräten in einer Box vollständig transportiert werden. Er bietet On-Demand-Fertigung, die für eingesetzte Truppen von entscheidender Bedeutung ist. Damit soll die Verfügbarkeit maximiert und Ausfallzeiten minimiert werden. Die Teile werden laut SPEE3D in wenigen Stunden hergestellt und können für jedes Fahrzeug und jede Plattform genutzt werden. Dabei können sie verschiedene Metalle verwenden, wie Aluminiumbronze, Aluminium 6061 oder Kupfer.

XSPEE3D Container
Das 3D-Druck-Unternehmen SPEE3D hat kürzlich den 3D-Drucker XSPEE3D (im Bild) auf den Markt gebracht (Bild © SPEE3D).

Zusammen mit der U.S. Navy hat das australische 3D-Druck-Unternehmen an deren REPTX-Übung teilgenommen, um den Metall-3D-Druck von SPEE3D im Hafen und auf See einzusetzen. Bei Projekten zusammen mit der australischen Armee wurden zuletzt im abgelegenen Northern Territory auch die Übung Koolendong durchgeführt, um den 3D-Druck von Metall als militärische Fähigkeit zu testen und zu validieren. Wir haben bereits über weitere Projekte von SPEE3D und der australischen Armee berichtet. Diese setzt den Großformat-Metall-3D-Drucker WarpSPEE3D als mobilen 3D-Drucker zum ersten Mal im Jahr 2020 ein.

Stimmen der Verantwortlichen

Byron Kennedy, Mitbegründer und CEO von SPEE3D, sagte:

„Wir freuen uns über die Einladung der britischen Armee, eng zusammenzuarbeiten und unseren neuesten Drucker XSPEE3D in den Einsatz zu bringen, der eine einsetzbare und benutzerfreundliche Lösung bietet. In Zusammenarbeit mit Verteidigungsunternehmen weltweit haben wir die Auswirkungen der additiven Fertigung untersucht, um echte Probleme in der Lieferkette zu lösen, indem kritische Teile nach Bedarf und unter rauen Bedingungen gedruckt werden. Wir freuen uns darauf, unsere Beziehung zur britischen Armee auszubauen. Wir danken ihnen für ihr Vertrauen in uns als ihren Partner auf diesem Weg.“

Oberstleutnant der britischen Armee, Davidson Reith, sagte:

„Die britische Armee entschied sich für die Zusammenarbeit mit SPEE3D aufgrund ihrer erfolgreichen Erfolgsbilanz bei der Zusammenarbeit mit Verteidigungskräften weltweit, um die neuesten additiven Fertigungslösungen bereitzustellen. Wir sind stolz darauf, eine zukunftsorientierte Organisation zu sein und erforschen stets die neuesten Technologien, um die dringendsten Probleme der Lieferkette des Militärs zu lösen, bei deren Lösung uns die Technologie von SPEE3D hilft.“

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