FAQ über 3D-Drucker – Häufig gestellte Fragen und Antworten zum 3D-Druck

Auf dieser Seite findet Ihr ein Repertorium an häufig gestellten Fragen über 3D-Drucker und deren Antworten. Gemeinsam mit Euch wird die Liste der Fragen und Antworten über 3D-Drucker kontinuierlich fortgeführt, ergänzt und überarbeitet.

Hier möchten wir Euch eine Sammlung von häufig gestellten Fragen über 3D-Drucker zur Verfügung stellen. Die offiziellen FAQs der 3D-Drucker von 3D-grenzenlos.de – Eurem Online-Magazin über 3D-Drucker. Die FAQs werden fortlaufend ergänzt und aktualisiert. Im Laufe der Zeit verändern sich selten die Fragen aber weniger selten die Antworten.

Sollten Sie Antworten entdecken die eine Überarbeitung benötigen oder Fragen fehlen oder Sie selbst Antwort zu einer Frage suchen, dann schreiben Sie uns bitte eine Nachricht oder hinterlassen Sie uns Ihre Nachricht als Kommentar am Fuß des Artikels. Zusätzlich können Sie mit uns auf Google+, Facebook und Twitter in Kontakt treten.

Was ist ein 3D-Drucker?

Ein 3D-Drucker ist ein Präzisionsgerät, das dreidimensionale Werkstücke aufbaut. Der Aufbau erfolgt computergesteuert. Das Objekt wird in der Regel aus einem Werkstoff zusammengebaut. Maß und Form werden vom Computer vorgegeben. Dafür werden CAD-Dateien verwendet. Die CAD-Dateien, also die digitalen Objekte, werden mit Hilfe einer 3D-Software erstellt und/ oder bearbeitet. Nach Fertigstellung der 3D-Objekte mit der 3D-Software wird der Druckauftrag an den 3D-Drucker gesendet. Dieser erstellte das Objekt. 3D-Drucker wurden einstmals als Werkzeug für das Rapid-Prototyping entwickelt, um es Unternehmen zu ermöglich, schnell und günstig Stereotypen ihrer Produkte zu produzieren, bevor diese in Serie produziert werden. Mit zunehmender Preissenkung der 3D-Drucker entwickelt sich zunehmend ein Consumer-Market. Haushaltsübliche 3D-Drucker kosten nach aktuellem Stand (11/2013) ca. 800€ und drucken mit Hilfe eines Schmelzverfahrens Objekte aus Kunststoff.

Was ist ein 3D-Scanner?

Ein 3D-Scanner ist ein Gerät, welches Objekte der realen Welt digitalisiert und die gesammelten Daten auf einem Rechner als 3D-Objekt zur Verfügung stellt. Mit den gesammelten Daten des realen Objektes, der Darstellung als digitalisiertes Bild auf dem PC und einer geeigneten 3D-Software lässt sich das gescannte Objekt bearbeiten, verändern und an die eigenen Wünsche anpassen.

Was kann ich mit einem 3D-Scanner machen?

Die Anwendungsbereiche der 3D-Scanner sind vielfältig und lassen sich am besten an einem Beispiel verdeutlichen. Beispiel: Eingescannt werden soll eine Tasse ohne Griff. Nach dem der 3D-Scanner die Tasse eingescannt hat, kann der Anwender mit Hilfe einer 3D-Software der Tasse am Rechner einen Griff digital hinzufügen. Nach dem Anschluss eines 3D-Druckers an den PC kann der Anwender nun die modifizierte Tasse mit Griff ausdrucken.

Woher bekomme ich Vorlagen für den 3D-Drucker?

Zum jetzigen Zeitpunkt unterscheiden sich 4 Wege um an Vorlagen/ 3D-Modell für den eigenen 3D-Drucker zu kommen:

  1. Maximale Individualität mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad: Wer sich mit einer 3D-Software auskennt, der erstellt seine zu druckende Objekte einfach selbst. Das fertige 3D-Modell (CAD-Datei) kann als Druckauftrag an den 3D-Drucker übergeben werden. Dieser erstellt dann das zuvor am PC erstellte 3D-Objekt. Je nach Ausstattung kann ein 3D-Drucker mehr oder weniger gut die gewünschten Strukturen und Verfeinerungen abbilden. Hier gilt es sich vor dem Kauf eines 3D-Drucker sich zunächst einmal über die eigenen Bedürfnisse klar zu werden. Anschließend sollte der Markt der 3D-Drucker genau studiert werden, da hier preislich wie auch qualitativ erhebliche Unterschiede zwischen den Geräten bestehen.
  2. Vorgefertigte 3D-Modelle/ -Vorlagen in Communities: Im Internet sind bereits Communities zu finden, die den Austausch von CAD-Dateien anbieten. Hier stellen Unternehmen, Agenturen, Freelancer oder Hobby-Bastler ihre digitalen Entwürfe und Vorlagen der Community zur Verfügung. Interessierte können sich zumeist kostenlos die Vorlagen für den 3D-Drucker herunterladen.
  3. Vorlagen vom Hersteller: Für einige Hersteller dürfte es in Zukunft interessant werden, bereits druckfertige Vorlagen seinen Kunden zur Verfügung zu stellen. Zum Beispiel für den Druck von Ersatzteilen für ein erworbenes Gerät oder Vorlagen für Erweiterungen des Herstellers seiner Produkte. So lassen sich die Crocs (Modeschuhe aus Gummi) um beliebige Icons erweitern. Diese müssen zukünftig nicht mehr bei einem Händler gesucht werden, sondern lassen sich als Vorlage vom Hersteller downloaden und mit dem heimischen 3D-Drucker selbst ausdrucken.
  4. Vorlagen vom Dienstleister: Grafikdesigner und Experten im Bereich der 3D-Software rüsten sich bereits jetzt auf die anstehende Markteroberung der 3D-Drucker. Die Nachfrage nach digitalen Modellen und Vorlagen (CAD-Dateien) wird in naher Zukunft rapide ansteigen, wie auch die die Experten für Marktforschung von Gartner prognostizieren [mehr Marktforschung zum 3D-Druck…]. Auf Wunsch können Interessenten sich zukünftig von Dienstleistern 3D-Vorlagen kostenpflichtig erstellen lassen. Unterschiedliche Dienstleistungen sowie eine Vielzahl an Dienstleistern für 3D-Druck gibt es bereits heute – die Zahl derer, die sich auf den Consumer-Market konzentrieren, wird in naher Zukunft ansteigen.

Lassen sich mit 3D-Druckern Faserverbundwerkstoffe drucken?

Ja. 3D-Drucker für Faserverbundwerkstoffe sind aber bisher selten. In einem Artikel vom 23.02.2015 berichten wir zum Beispiel über einen 3D-Drucker des Hersteller Markforged Inc. Das Unternehmen präsentierte auf der Solid World 2015 einen 3D-Drucker namens Markforged Mark One, der Herstellerangaben zufolge mit Kohlefasermaterialien, Kevlar, Glasfasermaterialien und Nylon arbeitet.

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