Das neue Zentrum mit dem Namen 3D-Biocluster wird hauptsächlich von der medizinischen Abteilung von CD3D, CD3D Medical, mit Unterstützung des Labors für molekulare und nanostrukturierte Biophysik im Bionanopark, einem der größten Laborkomplexe in Polen, betrieben.
Das Additive Fertigungssystem verwendet eine 5 ml-Spritze als Druckkopf und führt die Extrusion mechanisch durch, wobei Halbflüssigkeiten, Gel- und Hydrogelmaterialien auf eine Laborpfanne aufgebracht werden, die an einem Arbeitstisch befestigt ist. Der SKAFFOSYS Lite-3D-Bioprinter verfügt über einen Baubereich von 170 x 125 x 80 mm mit einer Prozessgenauigkeit von 0,2 mm und kann auch Bioplotting durchführen. Da im Laufe der Zeit immer mehr Herausforderungen durch Biodruckprojekte entstehen, wird CD3D das SKAFFOSYS Lite um neue Funktionalitäten und Module erweitern.

Durch die Zusammenarbeit zwischen dem Bionanopark und CD3D Medical können Wissenschaftler mit dem additiven Biodruck umfassende Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Bereich der Biomedizintechnik abschließen. Unter der engen Betreuung von CD3D-Spezialisten und Wissenschaftlern des Labors für Molekulare und Nanostrukturierte Biophysik können die Labore des Bionanoparks nun laut Website „biochemische, biologische und molekulare Forschung in nahezu jeder Phase der Schaffung dreidimensionaler Strukturen“ erfolgreich abschließen.
Insgesamt wird der umfangreiche 3D-Biocluster das biomedizinische Feld für eine Reihe von Anwendungen nutzen, darunter die Erforschung neuer biokompatibler Materialien, die Herstellung von Zellkulturen, die Erforschung der regenerativen Medizin, die Erprobung neuer Therapien an Gewebemodellen und sogar die Erforschung neuer, alternativer Lebensmittelquellen.
CD3D hofft, dass der Bioprinting-Cluster Forschungs- und Industriepartner zusammenbringt, um eine Reihe von biomedizinischen Lösungen zu untersuchen, die die Grenzen überschreiten. Externe Parteien, die den Biodrucker-Cluster nutzen wollen, werden durch die Expertise von CD3D Medical und dem Labor für molekulare und nanostrukturale Biophysik im Bionanopark unterstützt.
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