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NASA: Satellit "MakerSat" aus dem 3D-Drucker soll 2017 die Erde umrunden

Einem Team von Forschern der Northwest Nazarene University in Idaho ist es gelungen, mit dem 3D-Druck-Verfahren einen Satelliten zu erschaffen, der voraussichtlich am 16. März 2017 an Bord einer NASA-Rakete in den Orbit starten und die Erde zehn Jahre umkreisen soll. Der Satellit trägt die Bezeichnung „MakerSat“ und wurde in zweieinhalbjähriger Entwicklungszeit erschaffen.

Logo der Northwest Nazarene University.Der MakerSat misst gerade einmal 10 x 10 x 11,35 Zentimeter und zählt zu den CubeSat-Satelliten, da er eine Würfelform aufweist. Er wird aus 3D-gedruckten Komponenten hergestellt und soll der NASA dabei helfen, Daten darüber zu sammeln, wie gut 3D-Druckmaterialien im Weltraum halten. Der Satellit soll die Erde mit einer Geschwindigkeit von 17.000 Meilen pro Stunde (etwa 27.350 km/h) umkreisen, sodass er die Erde innerhalb von 100 Minuten einmal umrundet.

Das Forscherteam der Northwest Nazarene University in Idaho selbst, bestehend aus zwei Professoren und vier Studenten, wurde von der NASA ausgewählt. Eigentlich war der Start des Satelliten für das Jahr 2018 vorgesehen, wurde jetzt aber um ein Jahr nach vorn verschoben. Wahrscheinlich wird der MakerSat zeitgleich mit dem NOAA-Satelliten in den Weltraum befördert.

Teil des Forscherteams.

Ein Teil des Forscherteams mit Modellen des MakerSat1. (Bild: © Northwest Nazarene University).

Der MakerSat soll dazu beitragen, den 3D-Druck im Weltraum nutzbar zu machen. Als Ziele der Mission sind unter anderem die „Demonsration von Raum-Additiv-Fertigung“ und der „Aufbau auf der ISS“ vorgesehen. Zugleich soll erforscht werden, wie und mit welcher Geschwindigkeit 3D-bedruckte Polymere (beispielsweise ABS, ULTEM und Nylon) im Weltraum zerfallen. Natürlich investieren die Forscher auch in die Weiterentwicklung der CubeSat, um diese schneller und kostengünstiger produzieren zu können.

Wenn die Produkteinführung des MakerSat gelingt, wird das Forscherteam auch den MakerSat weiterentwickeln, und arbeitet außerdem an einer Iteration des MakerSat 1, welcher dann auf der ISS gedruckt werden und mittels AMF zusammensetzbar sein soll.

Modell des MakerSat1.

Modell des MakerSat1 Satelliten. (Bild: © Northwest Nazarene University).

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  • Jasmin 1. November 2016, 14:47

    Wenn das klappt, wäre es ja genial. Ein 3d Drucker auf der Raumstation spart sicherlich einiges ein, wenn die Crew sich ihre Ersatzteile selbst herstellen kann. So müsste man nicht mehr einzellne Teile hoch schießen, sondern nur noch die Druckkomponenten.

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