Der Urlauber Jon Fenton (27) fiel vom Balkon eines spanischen Hotels vier Stockwerke tief und erlitt dabei schwerste Verletzungen. Sein Gesicht war zertrümmert, Beine, Füße, Arme und Hände gebrochen. Seinen Schädel baute er nun mit einem 3D-Drucker wieder auf.

Jiigsaw Man Jon Fenton
„Jigsaw Man“ nennen ihn die Briten. Sein neues Gesicht (rechts) nach dem Unfall wurde mit Hilfe der 3D-Drucktechnologie aufgebaut. Nach dem Unfall war sein Gesicht (links) völlig zerstört (© newsteam dailymail.co.uk).

Medizinischer 3D-Druck gibt jungem Mann nach Unfall sein Gesicht zurück: Er erhielt den Spitznamen »Jigsaw Man« (Puzzle-Mann) auf Grund seiner Schädelfraktur. Sechs Wochen nach dem Unfall wurde er ins Queens Medical Center in Nottingham geflogen, wo Chirurgen mit einem 3D-Drucker eine Maske seines Gesichts anfertigten.

Basierend darauf entstand sein Schädel und Gesicht neu. Die Chirurgen brachen ihm alle Gesichtsknochen erneut und verlegten die Knochen in die richtige Position. Die Operation dauerte 14 Stunden und war für Jon Fenton sehr schmerzhaft, da die Chirurgen jeden Knochen erneut brechen mussten um diese in die korrekte Position zu versetzen. Über einen ähnlichen Fall hatten wir erst vor 3 Wochen berichtet. Nun kehrt Jon Fenton wieder in sein Heimatdorf Beechdale zurück, wo der plant seine langjährige Freundin Rachel (23) noch dieses Jahr zu heiraten.


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Der Stuhl wackelte. Er fiel.

Am Tag des Unfalls stand er mit seiner Freundin auf dem Balkon ihres Zimmers eines Vier-Sterne-Hotels in Barcelona. Als er sich über den Balkon lehnte, um einen besseren Blick auf die Stadt zu erhalten geschah das Unglück. Er stand auf einen wackeligen Stuhl, der nur wenig Halt bot und fiel dann vom Balkon vier Stockwerke tief auf ein Betongaragendach. In Spanien wurde er operiert und lag sechs Wochen in einem Krankenhaus, bevor er nach Großbritannien zurückfliegen durfte.

Die Ärzte in Barcelona unternahmen alles um sein Leben zu retten aber mit dem Ergebnis, dass sein Gesicht chaotisch aussah. Seine Zähne waren falsch ausgerichtet und die Wangen gespreizt, weshalb seine Augen weit auseinander lagen und er aussah wie das Alien aus dem Film »Predator«, wie dailymail.com.uk es beschreibt. Die Chirurgen des Queens Medical Centre übermittelten die CT-Scans an eine 3D-Drucksoftware und druckten seinen Schädel aus. Der 3D-Schädel unterstützte sie dabei zu entscheiden, wo man als erstes beginnen sollte und rekonstruierten sein Gesicht. Heute ist er glücklich wieder ein normales Leben zu führen und dankt den Ärzten für ihre Arbeit.

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