Das OpenHybrid-Projekt, das vor drei Jahren gestartet ist, ging nun zu Ende. Es hatte das Ziel, kommerzielle und technische Grenzen der derzeitigen Hybridfertigungssysteme zu beseitigen. Die Entwicklung zweier Hybridmaschinen ist dem Projektteam gelungen.

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Das OpenHybrid-Projekt ist vor drei Jahren im Oktober 2016 als Teil des Forschungs- und Innovationsprogramms „Horizont 2020“ der Europäischen Union gestartet. Es war geplant, kommerzielle und technische Grenzen der derzeitigen Hybridfertigungssysteme zu beseitigen. Das Projekt, das jetzt zu Ende ging, wurde vom britischen Manufacturing Technology Centre (MTC), das von der Europäischen Föderation für Schweißen, Fügen und Schneiden unterstützt wird, koordiniert.

Subtraktive und additive Fertigungstechnologien

Mit dem Projekt sollten neue Hybridmaschinen entwickelt werden, die sowohl über subtraktive als auch additive Fertigungstechnologien verfügen. Wichtig sind dabei vor allem die CNC-Bearbeitung und der 3D-Druck (Directed Energy Deposition). Die Herstellung von Hybridmaschinen, die die gleichzeitig die Herstellung und Reparatur von Objekten möglich machen in Bereichen wie der Automobil-, Bergbau- und Energieerzeugungsbranche ab.

Das Konsortium konstruierte zwei hybride Multi-Tool-Plattformen, eine für kleine, eine für große Teile. Die Erste nutzt ein Pulverkopf-Zufuhrsystem, das vom Projektpartner Hybrid Manufacturing Technologies (HMT) entwickelt wurde. Die zweite Plattform verfügt über ein von HMT und Fraunhofer IPT entwickeltes Drahtkopf-Zufuhrsystem. Druckköpfe von 3D-Hybrid sollen jede CNC-Maschine in einen 3D-Drucker umwandeln.

3D-Druck und CNC
Mit den Hybridsystemen hofft man, einige der anspruchsvolleren Branchen in Europa wettbewerbsfähiger zu machen (Bild © Screenshot Video der OpenHybrid Website).

Standards und flexiblere Prozesse

Ein standardisiertes Andocksystem von HMT soll einen automatischen Wechsel der DED-Bearbeitungsköpfe während der Fertigung für flexiblere Prozesse ermöglichen. Bei der Entwicklung achtete OpenHybrid auf die Einhaltung von AM-Standards, bei dem die ASTM-, AWS-, CEN- und ISO-Organisationen eingebunden werden. Die Anwendungen sollten dadurch allgemein akzeptiert werden.

Das Hybridsystem sollte in jede Werkzeugmaschinenplattform integrierbar sein und eine Qualitätsleistung erzielen. Durch den flexiblen Ansatz ist die Verarbeitung von Pulver- und Drahtrohstoffen und die Kombination des Systems mit Werkzeugmaschinen und großtechnischen Automatisierungsplattformen möglich, die von den Projektpartnern GF Machining Solutions bzw. Güdel bereitgestellt werden. Mit den Hybridsystemen hofft man, einige der anspruchsvolleren Branchen in Europa wettbewerbsfähiger zu machen.

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